22 Mai, 2018

Darüber spricht man nicht - Nachhaltigkeit bei Tabuthemen

Auf meinem zuckersüßen Mami-Kreativblog gehts um schöne, saubere, gesellschaftstaugliche Dinge. Wir reden über Erziehung, über Nachhaltigkeit und über unsere kreativen Werke.

Heute nicht. Heute sprechen wir über Menstration.
Ein sogenanntes "Tabuthemen" in unserer Gesellschaft. Darüber spricht man nicht. Dabei kennen wir doch alle die roten Tage, den roten Besuch, die Regel, der Erdbeerwochen, die rote Lola, die Monatsblutung. Dieses Thema betrifft geschätzt mindestens 80% meiner Blogleser.
Trotzdem schweigen wir vornehm über alltägliche völlig gewöhnliche Situationen.




Ich finde es traurig, dass wir über manche, so natürliche Themen nur hinter vorgehaltener Hand sprechen dürfen. Dass Frauen stigmatisiert sind, weil mit ihrem Körper höchstnatürliche Dinge geschehen: "Was ist denn mit dir? kriegst du deine Tage?!"

Generell reden wir nicht gerne über Körperfunktionen. Das ist mir klar. Doch gibt es weitaus ekligere Ausscheidungen wie Erbrechen oder Durchfall über die zu Reden nicht tabuisiert wird. Niemand fragt in der Apotheke nach einem Mittel gegen "Straßenpizzaproduktion" oder für die "Schokotage".
Auch Blut ist nicht gleich Blut. Niemand geht zur Blutspende und verkündet anschließend, der Arzt hätte etwas "Erdbeersaft" abgezapft. Blut aus den Adern, ja gern. Blut aus der Vagina, Leute nein!


Mit knappen 13 Jahren bekam ich meine erste Regelblutung. Meine Mutter hat mich vorbereitet, mir Binden (einer unfassbaren untragbaren abnormen Größe) bereit gelegt, mir erzählt was passieren wird, so dass ich im Moment als es passierte nur dachte: Aha, Jetzt also. 


Wann meine Freundinnen ihre Tage bekommen haben, weiß ich nicht. Ob sie auch Bauchschmerzen, Schwindel und Kreislaufbeschwerden hatten, weiß ich nicht. Ob sie ihre Tage stärker oder schwächer habe, sich ihr Bauch aufbläht, es vier, fünf oder sechs Tage dauert oder wie man Blutflecken aus Höschchen entfernt, wusste ich nicht. Selbst im Fernsehen wurde (und wird) die Monatsblutung mit tanzenden Frauen in weißen schwingend Kleidchen auf weißer Bettdecke dargestellt. Die blaue Ersatzflüssigkeit bringt dort weder Krämpfe, noch Launen, noch Heißhungerattacken mit sich. Stattdessen suggerierte die Werbung mir, dass man seine Monatsblutung immer bestmöglich verstecken soll (natürlich mit den angepriesenen Mitteln). 
Am Besten blutet man heimlich.

Auch bei der Monatshygiene kannte ich mich nicht aus. Es gab was der hiesige Drogeriemarkt anbot und günstig war. An einen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten kann ich mich nicht erinnern. Bis heute weiß ich nicht, was eine leichte oder eine starke Monatsblutung ausmacht. Da helfen mir auch die 1-Tröpfchen oder 3-Tröpfchen-Angaben auf der Verpackung nicht viel.

An der Kasse hoffte man damals keinem Klassenkameraden über den Weg zu laufen, denn dass Monatshygiene nichts mit Minidildos zu tun hat, ist einem pubertierenden Jungen kaum klar. Heute brauch ich in so einer Situation auch keinen Arbeitskollegen um mich haben, aber es ist nichr mehr vergleichsweise so unangenehm.
Trotzdem: Ein Tampon wird unschön als "Stöpsel" bezeichnet. Sex während der Regel für die meisten Männer, aber auch für viele Frauen undenkbar. Unfassbar peinlich, die Vorstellung, dass die Ersatz-Slipeinlage oder die Tampons beim Brötchenkauf aus der Tasche fallen. Mit hochrotem Kopf werden sie aufgesammelt. Selbiges ist mir einst passiert in einem Hörsaal voller angehender Männer grölender Ingenieure: "Äh.. die? Nee... das sind nicht meine, die lagen da schon..." Ja ne is klar... 
Nun sitze ich im Kreis der schweigenden Bluterinnen, bin auch ich zum Schweigen verdammt?




Ich musste tatsächlich erst mal die 30 Lenze überschreiten, um offener zu werden und zu mir selbst zu stehen. "Hallo ich bin Linda und ich menstruiere."

Vor gut vier Jahren erfuhr ich erstmalig von der Menstruationstasse.
Damals dachte ich noch: "Ein Tasse voll Blut? Aus der Scheide?! Hell no, wie krass ekelig ist das!"
Dabei ist das Menstruationsblut einer gesunden Frau eine saubere Sache. Die regelmäßige Blutung sagt dir, dass du gesund bist und Kinder bekommen kannst. Nichts daran sollte ekelig oder peinlich sein! Heute sehe ich das aus einem ganz anderen Blickwinkel. Durch meine Blogreihe "Grüne Gedanken" bin ich neugieriger auf neue natürliche und nachhaltige Wege.




Und oh ja, die Tasse ist umweltschonend und verhindert Tonnen von Müllbergen aus Intimhygieneprodukten. Zudem spart man mit ihrem Einsatz auch viel Geld, was ja immer ein netter Boni ist. Meine Tasse, die Merula  in der Mermaidversion ist sogar in Deutschland gefertigt. Deshalb ist mein Grünes Label hier richtig und wichtig!

Aber! Leute!
Ich flippe jetzt mal kurz aus:
Die Tasse ist nicht nur nachhaltiger sondern auch funktionell besser als Binden oder Tampons! Mit etwas Übung lässt sie sich leicht einführen und auch wieder herausziehen. Es stört kein Tamponbändchen beim Pipi machen, es klebt keine verrutschte Slipeinlage unangenehm am Oberschenkel. Keine ekelige Geruchsbildung, kein Trockenheitsgefühl. Ach, ihr kennt das Thema ja selbst. Ich kann damit Schwimmen, in die Sauna gehen, Sport treiben und ich spüre tatsächlich nichts! Ich feiere sie!

Zwar bin ich noch ein Tassenneuling, aber ich komme mit der von mir gewählten Variante bereits jetzt sehr gut klar.
Die Verwendung ist anfangs komisch, ein wenig "Trockentraining" empfiehlt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Irgendwann hat man aber dann raus, wie man am besten steht oder hockt, wie man sich am besten entspannt und wie man das Ding dann im Anschluss wieder los wird.
Der Merula liegt auch eine Bedienungsanleitung bei. Der Begriff klingt zwar echt witzig, aber ich denke eine kleine, hübsch bebilderte Anleitung ist für jemanden wie mich, der seit Jahrzehnten nach den gleichen Damenhygieneartikeln gegriffen hat, doch sehr hilfreich.


Die Tasse kann man im nice anzusehenden Beutel auch überall hin transportieren. So passt sie im Falle eines Falles wie die OBs in die Hand- oder Hosentasche und kann auch auf nichtheimischen Toiletten angewendet werden.
Ich habe mich übrigens für eine große Tasse in mittlerer Härte entschieden.
Bei Frauen mit Kindern, großen, schweren Frauen oder Frauen in einem "gewissen Alter" empfiehlt sich das. Im Gegensatz dazu greifen junge Mädels Jungfrauen und zierliche Frauen eher zu einer kleinen Tasse. Da der Körper sich auch gerne an Neues gewöhnen und anpassen kann, reicht es, wenn die Tendenz stimmt. Anfänglich dachte ich, dass ich mir vielleicht doch eine weichere Tasse zum Testen hätte gönnen sollen. Jetzt passt es doch perfekt.


Bei ganz ganz schwachen Tagen nutze ich übrigens waschbare Slipeinlagen.
Ich sehe euch schon die Stirn kraus ziehen. Aber da braucht man nicht skeptisch sein. Wer von euch haben schon das Blut von Kinderschrammen und angeschlagenen Nasen aus dem Klamotten waschen müssen? Genau so geht es eben auch mit den Slipeinlagen, wobei die Blutmengen hier im Vergleich zu der angedötzten Nase ja eher marginal sind.
Den empörte Ausruf, dass man die Slipeinlagen ja waschen muss und das deshalb gar nicht wirklich nachhaltig ist, kann ich auch abwinken.
Ach Mädels, Wäsche waschen muss ich doch sowieso. Und ob da jetzt vier Stoffstückchen mehr in der Maschine liegen oder nicht, das fällt am Ende des Waschtages doch gar nicht auf.

Hübsch aussehen tun sie auch noch. Für uns Frauen ebenso wichtig, wie die Farbe eines Autos!




So, nun ist zerowaste also auch bei meiner Monatshygiene angekommen.
Ich werfe meine Ob`s sicher noch nicht weg und kaufe vielleicht auch noch welche nach. In der ein oder anderen Situation fühle ich mich damit doch (noch) besser

Abschließend: Ich möchte nicht propagieren, dass wir uns nun beim Bäcker um die Ecke über unsere Zyklen austauschen. Ich halte meine Blutungen auch nicht für so weltbewegend, dass ich sie jedem aufdrängen möchte. Aber ich finde es wichtig, ein Signal zu setzen, dass es normal ist zu bluten, aufgebläht zu sein, Launen zu haben, Pickel zu bekommen.
Es ist normal und es ist wichtig, denn das macht uns (mitunter) zur Frau.

Jetzt bin ich gespannt:
Wer von euch benutzt denn eine Menstruationstasse?
Kanntet ihr die bereits? Könnt ihr in eurem Umfeld offen über das Thema kommunizieren?

Lieblingsgrüße!

__________________________

P.S.:
Wenn es bei dem Zuckermädchen irgendwann so wird sein wird, werde ich das mit ihr zusammen feiern. Mit einer schönen Torte oder einem bombastischen Eisbecher oder einem popcornlastigen Kinobesuch. Da fällt uns dann schon etwas Schönes ein.

Übrigens: In vielen Ländern ist die Monatsblutung etwas sehr Unreines. In Ghana dürfen menstruierende Frauen nicht kochen, in islamischen Ländern während der Tage keine Moschee betreten, anderswo fehlen Mädchen in der Schule, weil sie sich schämen oder es nicht die entsprechenden sanitären Anlagen und Mittel gibt.   

Und noch was:
Alles zum Thema Monatshygiene auf eine nachhaltige und natürliche Weise findet ihr bei Birgit von blumenkinder. Von dort habe ich auch meine Artikel.

Kommentare:

  1. Hallo Linda,
    Ich finde es super, dass du hier über die Tasse berichtest. Ich selbst nutze sie jetzt auch schon seit drei Zyklen.
    Ich fände es aber noch wichtig zu erwähnen, dass man sich persönlich beraten lassen sollte, da die Herstellerangaben gerne mal variieren und ein Fehlgriff und daraus resultierende Probleme so ganz schnell auftreten können.

    VG Jessi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Jessi,

      danke für deinen Kommentar. Ja eine persönliche Beratung ist auf jeden Fall ganz wichtig, wenn man sich unsicher fühlt. Die Variantenvielfalt macht es einem ja doch schon etwas schwer. Da finde ich es super, dass du das noch einmal erwähnst.

      Ich habe mich bei blumenkinder ganz gut beraten gefühlt und ja auch eine bisher gut passende Tasse gefunden :)

      Lieblingsgrüße

      Löschen
  2. Hallo,
    schön von mehr Seiten davon zu lesen, nur so kann man möglichst viele Frauen erreichen und ihnen eine weitere Möglichkeit bieten.

    ich habe selbst auch schon mal drüber gebloggt.
    https://zottellotte.blogspot.de/2018/02/freutag.html

    LG
    Zottellotte Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach ja, neulich mußte ich auf einen ob zurückgreifen - HIMMEL, das war schon beim Einsetzen unangenehm! Ich war so froh, ihn nach 2 Stunden los zu werden!

      Löschen
    2. Oh super, da schau ich bei dir etwas später auch noch mal rein und sicher auch ein paar andere Leser :)
      Finde ich ganz interessant, dass dir der Notfall-OB schon so unangenehm war. :)

      Lieblingsgrüße

      Löschen
  3. Ich kenne die Tasse schon seit Jahren, habe mir damals selbst ein Einsteigerset bei meluna gegönnt. Und zumindest theoretisch bin ich davon begeistert. Einsetzen klappt, Größe passt... Praktisch ist mein Beckenboden aber nach 3 Kindern so hinüber, dass die Tasse nicht da bleibt, wo sie hingehört. Das gleiche Phänomen hab ich auch bei vollen Tampons, die verlassen vollkommen selbständig meinen Körper.
    Keine Ahnung, ob das anderen auch so geht, ich denke aber, dass man das mal noch ergänzen sollte.
    LG von TAC

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey liebe TAC,

      ein sehr interessanter Ansatz, den du da ansprichst! Bei Facebook hat man mir von einer Gruppe erzählt "menstruationstasse" heißt die schlicht und ergreifend. Vielleicht ist das auch etwas für dich und du kannst dich da mal austauschen?
      Ich denke, dass dein Beckenboden durch die 3 Kids ja auch bereits ordentlich ARbeit geleistet hat und du vielleicht doch auf eine größere Tasse umschwenken müsstest?
      Aber da helfen dir bestimmt ein paar Mädels mit ähnlichen Erfahrungen, oder vielleicht auch die Lieben von blumenkinder.eu auf die Sprünge :)

      Lieblingsgrüße

      Löschen
    2. Danke für den Hinweis, aber ich bin nicht bei Facebook.
      Meine Tasse ist fast die Größte von meluna. Ich denke, es liegt wirklich am Beckenboden.
      Ich will nen Beckenboden-Kurs mitmachen, aber zeitlich liegen die hier immer so ungünstig, nicht familientauglich.
      Irgendwann klappts mit dem Kurs und dann teste ich die Tasse wieder.

      Löschen
  4. Das Thema ist für mich hoffentlich jetzt gegessen. Ich bin schön in den Wechseljahren, was aber nicht heißt, dass es mich nicht wieder erwischen kann. Letztes Jahr hatte ich doch echt das "Glück" ziemlich regelmäßig Blutungen zwischen März und September zu haben, zu Zeiten, wo man das gar nicht haben will. Hatte jetzt über den Winter Ruhe und im März hat es wieder angefangen. Toi, toi, toi, war es bisher ein einmaliger Ausrutscher, was aber noch nix heißt, schließlich kommt der Sommer ja noch. Ne Tasse liegt bei mir seit ca. 3 Jahren im Schrank, richtig warm wurde ich nie mit ihr. Irgendwie hatte es auch nicht immer geklappt, das Teil richtig einzusetzen. Irgendwann war es mir zu blöd, Tampons funktionerten die letzten 40 Jahre, da reicht es auch noch für die letzten Blutungen, falls mein Körper sich mal wieder dazu entschließt. Übrigens hatte ich immer Gespräche mit Freundinnen, Schwägerinnen über Blutungen. Aber mit meiner Tochter geht da gar nix. Keine Ahnung, ob die Jugend heute viel verklemmter ist, als wir es damals waren. Tochter jammert über Kopfschmerzen, dann ist mir sofort klar, was Sache ist (kommt). Sie bekommt dann immer leichte Migräne. Aber ich darf sie auf keinen Fall drauf ansprechen. Irgendwann merkt sie vielleicht den Zusammenhang.
    lg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich drück dir die Daumen, dass du damit durch bist. :D
      Meine Mama ist da gerade an fast der gleichen STelle im Leben. Mit ihr habe ich auch über die Tasse diskutiert. Sie findet sie klasse, möchte sie sich aber für die letzten Jahre nicht mehr anschaffen.

      Ich wünsche deiner Tochter, dass sie sich zumindest unter Freundinnen austauschen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die heutigen jungen Mädels verklemmter sein sollen.

      Löschen
  5. Bei Pech und Schwefel gibt es einen nich detailierteren Beitrag vom 16. Nobember 2016 sehr lesenswert.

    Der Beckenboden nach Geburten ist oft nicht mehr so straff. Meine Gynäkologin sagte immer "denken Sie an jeder Ampel an mich!" Sollte heissen " Beckenboden anspannen. Viel zu nervig! Aber super effektiv und irgendwie auch lustig ist das Beckenbodentraining mittels "Toilettenkonzert". Dabei sucht man sich ein Lied aus und versucht die Melodie beim urinieren mittels bewusster Urinstrahlunterbrechung und wieder laufen lassen "nachzuspielen". Sehr Wirkungsvoll und spassig.

    Liebe Grüße
    Coco

    AntwortenLöschen
  6. Ja...ich bekenne mi auch schuldig. Auch ich menstruiere ;)
    Ich nutze auch eine Menstruantionstasse und komme wirklich gut damit zurecht. Meine Freundin hatte leider mit ihrer Tasse ein Problem...sie war schwimmen..und als sie dan später ausleren wollte hatte sie sich irgendwie gedreht und durch das Vakuum bekam sie die Tasse nicht mehr raus. Sie ist dann ins Krankenhaus (natürlich musste es an einem Sonntag passieren) Dort holte die Ärztin die Tasse wieder raus und meinte das es wohl öfter mal vorkommt.
    Seitdem habe ich manchmal ein ungutes Gefühl dabei...selbst wenn die Größe richtig ist kann sowas wohl immer mal passieren. Mal sehen was die Zukunft noch so bringt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh jemine.
      Das klingt ja wirklich grausam. Für mich ist es aber das erste Mal, dass ich sowas höre.
      Hat sie ihre Tasse danach noch weiter verwendet? Da entsteht sicher erst mal eine Hemmschwelle.

      Löschen
  7. Danke für diesen tollen Beitrag! Es stimmt schon - das Thema wird entweder tabuisiert oder geschönt, völlig unnötig eigentlich. Wir können doch froh sein, in einem Land zu leben, in dem man während der Periode nicht anders behandelt wird und in dem man auch genügend Möglichkeiten hat, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (seien es die Hygieneartikel selbst oder eben auch Tees, Wärmekissen, Schmerzmittel etc. die es einem etwas erleichtern).
    Ich habe mich auch schon an einer Tasse versucht - die mittlere Variante einer Tasse von dm - aber ich kam gar nicht klar. Das Einführen war sehr schmerzhaft (keine Kinder, Sport und sowieso schon etwas eng gebaut), sie entfaltete sich nicht richtig bzw. wurde gefühlt vom Beckenboden "zusammen gedrückt" und dann lief entsprechend alles daneben. Ich hatte es dann erstmal wieder gelassen. In der Facebook-Gruppe bin ich auch, aber ich habe dort noch keine Angaben in der Gruppe gemacht, weil es mir unangenehm war. Nach dem Motto, wer weiß, welche Frau noch in der Gruppe ist, die ich kenne.. So schließt sich der Kreis. Aber man kann dort wohl auch an eine Beraterin persönlich schreiben. Das werde ich dann mal machen, wenn ich bei der nächsten Periode die entsprechenden Angaben notiert habe. Denn ich hätte schon gerne so eine Tasse - weniger Müll, kein Wechseln auf ekligen öffentlichen Toiletten und wie ich hörte auch weniger Schmerzen als mit Tampons.. Genug Gründe, es doch nochmal anzupacken.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich finde es ganz klasse, dass du es nochmal versuchen möchtest und wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Suche nach der richtigen Tasse!

      Schade, dass du mit so vielen Problemen in den Tassenversuch gestartet bist. So macht das natürlich wenig Spaß. Ich hoffe, da gibt es etwas, mit dem du dich auch so richtig wohl fühlen kannst.

      Löschen

Und was denkst du darüber?