02 Juni, 2017

Möhrenkekse - zuckerfrei

Ich bin immer noch aktiv dabei und verzichte nach wie vor auf unnötige Zuckermengen.
Dabei halte ich mich strikt an meine 80/20 Regel und lasse somit auch Ausnahmen zu.
So fällt das Durchhalten wesentlich leichter und man kann ohne schlechtes Gewissen auch mal sündigen.

Wobei.... "Durchhalten" ist eigentlich ein zu negativ behaftetes Wort, denn die Zuckerfreiheit fällt mir die meiste Zeit ganz leicht.
Einzig in Momenten wo ich echt geschafft, gestresst, harmoniebedürftig und dazu noch ein bisschen traurig bin, "brauche" ich einen kleinen Zuckerschock, den ich dann in Form von Schokolade zu mir nehme.
Hier weiß ich, dass ich noch an mir arbeiten kann, denn in diesen Momenten ist meine Selbstkontrolle (Ich ess nur ein Stück und dann gehts mir besser... nicht) nicht ganz so stark wie sie sein könnte.





Für diese Momente suche ich immer wieder nach überwiegend gesunden Alternativen zur Schokolade und zu Industriezucker.

Ganz toll sind, neben Nüssen, Obststücken oder Avocado-Mousse, diese leckeren Möhrenkekse. Sie sind auch recht schnell und einfach zubereitet. Außerdem lassen sie, sich gut verpackt, auch eine ganze Weile lagern und/oder auf Reisen mitnehmen.


Die Zutaten hast du vermutlich komplett im Haus, denn wir können hier auch ganz ohne spezielle Bio- oder Superfoodprodukte auskommen. Wer doch lieber auf Superfoods setzt, den habe ich in Klammern einige Alternativen dazugeschrieben.


Du brauchst
100g geraspelte Möhren
120g Haferflocken
100g Volllkornmehl (alternativ 80g Mandelmehl)
1TL Backpulver
1TL Zimt 
1 Prise Salz 
1 Ei
2EL Olivenöl (alternativ Kokosöl)
1TL Vanilleextrakt (alternativ Flavedrops)
70g Honig (alternativ Xucker oder Reissirup)



Und so einfach geht's:
Zuerst werden die trockenen Zutaten (Mehl, Haferflocken) und Gewürze (Salz, Backpulver, Zimt) in einer Schüssel vermengt. Dann kommen Ei, Öl, Vanille und Honig hinzu. Die geraspelten Möhren werden zum Schluss untergehoben. Ich erleichte mir die Raspelarbeit hier ganz einfach mit meinem Zerkleinerer, den ihr auch schon von meinen Energyballs kennt.
Die Masse muss nun erstmal eine gute halbe Stunde ziehen. Am Besten im Kühlschrank. So quellen die Haferflocken auf und du bekommst eine feste Masse aus denen du tolle Bällchen formen kannst.




Die Kügelchen legst du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückst sie noch leicht flach. Bei 160° im Ofen backen sie nun ca. 10min.  Nach einer kurzen Auskühlzeit können die ersten Kekse schon im Mund verschwinden.

 


Sie sehen aus wie kleine Hackbällchen, oder? Witzigerweise ist auch schon jemand auf meine Fake-Hackbällchen reingefallen und das Gesicht, bei dem süßen Geschmack auf der Zunge, wo das Gehirn doch in Erwartung etwas Deftigen war, war zu genial.
Aber lecker sind sie allemal! Sogar das Zuckermädchen liebt die kleinen Cookies. 


Viel Spaß beim Nachmachen.

Lieblingsgrüße!




Kommentare:

  1. Klingt lecker, muss ich unbedingt ausprobieren!
    LG Hanna

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  2. Danke für das Rezept und besonders für die "Normalo-Zutaten" ;-) Meist schrecken mich die Angaben zu den viele Superfoods doch ab, da ich Kokos- und Buchweizenmehl, Kakaonibs, Kokosblütenzucker usw. nicht zuhause vorraätig habe und die meisten Sachen, leider auch nciht gerade freundlich für den geldbeutel sind.
    LG, Kata

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  3. Lllllllllecker :) Bei mir gibt es seit kurzem immer Möhrenkuchen. Der kommt ganz ohne Mehl aus, hier werden Dinkelzwieback ungesüsst benutzt und gemahlene Haselnüsse. Sonst braucht es außer etwas Stevia nix süsses, das erledigen die Karotten. Sehr fein, oben noch gaaaaanz dunkle Schoki drauf und der Sonntag ist gerettet.

    Dein Rezept werde ich mal probieren, so für den schnellen Hunger am Nachmittag unter der Woche.

    LG Katrin

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