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29 August, 2017

Warum heißt jeder Tag "heute" - 5 Tipps Kindern ein Gefühl von Zeit zu vermitteln

Warum heißt jeder Tag "Heute" und warum ist niemals "Morgen?

Mit dieser Frage hat mich das Zuckermädchen schon im vergangenen Jahr ins Grübeln gebracht.
Sie war regelrecht verzweifelt, weil "Morgen" einfach unerreichbar schien. Begründet dadurch, dass wir Erwachsen völlig selbstverständlich jeden Tag aufs neue von "Morgen" berichteten.
Morgen gehen wir Eis essen.
Morgen musst du zum Arzt.
Morgen kommt eine Freundin vorbei.
Morgen ist endlich Urlaubsanfang.
Dieses "Morgen" musste also etwas ganz besonderes sein, wenn sich die Events an diesem ominösen Tag so ballen sollten.






Kindern fällt die Einschätzung von Zeit schwer. Ebenso wie die Einordnung von Zeitabgaben. Es ist zu abstrakt und nicht greifbar. Noch dazu ändert sich das Empfinden von Zeit von Situation zu Situation.
Ihr erinnert euch sicher selbst wie eeeewig laaaange es dauern konnte, wenn die Mama verkündete es wären "nur noch zwei Wochen bis Weihnachten" oder wie unglaublich lang eine halbe Stunde sein konnte, wenn man sie im Wartezimmer beim Arzt verbrachte. Sich in die Welt der Kleinen hineinzudenken, ist wichtig, um Zeitangaben verständlich zu vermitteln. Was für uns ganz verständlich ist, ist für unsere Kinder wie eine Fremdsprache.





Das Zuckermädchen kennt die verschiedenen Zeitkategorien mittlerweile zwar, aber es ist für sie noch immer sehr undurchsichtig. Wer soll denn da auch durchsteigen?

Heute, Morgen, Gestern, Übermorgen. 
Montag, Dienstag, Mittwoch
Vormittag, Nachmittag, Mittag, Abend. 
Frühstück, Abendessen, Mittagessen.
8 Uhr, 20 Uhr, Halb Acht, Zwanzig nach Zehn, Neunzehnuhrfünfundzwanzig

Noch schlimmer machen es nur noch Begriffe wie, gleich, bald, später, nachher die selbst in der Erwachsenenwelt nicht definiert sind. Manchmal ist es so verwirrend für das Mädchen, dass sie mich beim Abendessen fragt, ob sie denn heute schon im Kindergarten war oder ob sie noch hin muss.


Das Chaos wird perfekt, wenn die zeitlich durchgetakteten, meist auch berufstätigen Eltern ihren Tagesablauf planmäßig durchziehen wollen und die Kleinen mit Augen groß wie Unterteller daneben stehen und die Hektik gar nicht verstehen. "In 5min müssen wir zur Kita" klingt für die Kinder genauso wenig dramatisch wie "Die Bahn fährt in 30min" oder "In zwei Tagen haben wir einen wichtigen Termin". Worte wie Beeilen oder Zeitdruck können die Kinder mit einer unfassbaren Gelassenheit ignorieren. Als seien sie im Wortschatz gar nicht vorhanden.

Was kann man machen, um es den Kindern zu erleichtern, langsam ein Verständnis für Zeit zu entwickeln? Und um vor allem für weniger Ärger und Missverständis im Alltag zu sorgen.




1. Rituale
Fügt Rituale statt Uhrzeiten und Termine in euren Alltag ein. Viele Mamis und Papis haben bereits abendliche Rituale, die den Kids schon im Kleinstkindalter suggerieren sollen: Schlafenszeit! Die obligatorische Gute-Nacht Geschichte oder auch die Folge Sandmännchen, das gemeinsame Abendessen zuvor oder das Bereitlegen von Kleidung für den nächsten Tag. Das kann man ebenso auf die anderen Tageszeiten umschichten. Rituale geben dem Kind Stabilität und Sicherheit und helfen den Rhythmus des Tages zu erkennen.

2. Handlungsabläufe statt Zeitangaben
Wie lange noch? Wann endlich? Die Fragen beantwortet man am Besten mit Zeitangaben, die die Kinder besser fassen können. "So lange, wie deine Lieblings-CD dauert", "So lange wie der Weg zum Kindergarten dauert", "Noch zweimal schlafen",

3. Berichtserstattung
Lasst euch beim Mittagessen (oder kurz danach) vom Vormittag im Kindergarten oder bei der Oma berichten. Das kann auch zu einem Ritual werden, dass den Tag für das Kind in Vormittag und Nachmittag teilt. Auch besonders schön und hilfreich ist es Abends im Bett gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen. Was haben wir heute erlebt? Was hat uns gut gefallen?

4. Spiel integrieren
Kinder leben in der Gegenwart. Das war vorher passiert ist oder was später noch passieren wird, wird besonders im Spiel zur absoluten Nebensache. Sind Kinder im Spiel, vergessen sie Zeit und Termine und sind hochkonzentriert. Ihr kennt das alle von empörten Ausrufen, wie: "Och nöööö! Ich spiel doch gerade so schön!", selbst wenn man vekündet, dass man jetzt zu einer Verabredung zum Eis essen aufbrechen will.
Deshalb ist es manchmal sinnvoll, das hier-und-jetzt in den nächsten Termin zu integrieren. Anstatt dem Kind trocken mit dem Aufbruch zum nächsten Termin zu schocken, kann man die Spielsachen gleich mitmachen lassen.
"Der Teddy will zum Doktor, weil sein Bauch doch so weh tut!"
"Komm, Oma und Puppe haben sich schon so lange nicht gesehen, die zwei haben sich verabredet!"
Oder auch gleich:
"Hey Zuckermädchen, lass uns unsere Überlebenszauberpakete (Kindergartentasche) packen, auf unsere Einhörner (Fahrrad) steigen und den geheimnisvollen Weg zu einem unbekannten, magischen Land (Kindergarten) erkunden! Aber vergiss nicht, dass du vorher noch deinen Tarnumhand (Jacke) und deine Feuerschuhe (Sneaker) anziehen musst! Hast du auch deinen Unsichtbarhelm (Fahrradhelm) dabei?"
Das funktioniert wie Zauberei und auf einmal ist das Kind ultimativ schnell. Damit der Zauber anhält, muss man das Spiel auf dem Weg natürlich weiterspielen.

5. Timer, wenn es stressig wird. 
So fad und technisch, wie das auch klingt. Der Timer ist mein Geheimtipp in sehr stressigen Situationen. Vielleicht agieren hier nicht alle Kinder gleich, aber das Zuckermädchen liebt den Lauf gegen die Zeit. Wenn ich also weiß, dass das Mädchen gerade völlig in Zeit und Raum verschwunden ist und ich gerade regelrecht getaktet meinen Tag abspule, stelle ich den Timer.
So gibt es zum Beispiel genau 15min zum Anziehen, 30min für das Mittagessen oder 20min zum Zimmer aufräumen. Die gesteckten Ziele müssen natürlich realistisch sein.
Meist ist das Mädchen deutlich schneller fertig und ganz stolz, das Ziel übertroffen zu haben. Mit dem regelmäßigen Blick auf den Timer lernt sie so auch langsam, wie schnell oder langsam die Zeit abläuft.
Man kann sich auch kleine Belohnungen ausdenken. So können die Minuten, die man über den Tag nicht gebraucht hat, in Fernsehzeit, Vorlesezeit oder Kuschelzeit investiert werden. Oder man lässt die Kinder noch etwas länger Minuten sammeln, die dann in eine gemeinsame Freizeitaktivität umgetauscht werden.


So klappt es immer besser!
Das Verständnis von Zeit, Uhrzeit, Jahreszeit, Tageszeit oder auch einfach "keine Zeit" wächst beständig. Es macht Freude, die Entwicklung zu beobachten.
Und letzten Endes, heißt es doch immer, dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Also lassen wir unsere Kinder doch einfach noch ein wenig zeitlos glücklich sein und helfen einfach nur ab und zu, langsam und geduldig nach.


Welche Tricks und Tipps wendet ihr an, um Kindern Zeit verständlich zu machen?
Habt ihr selbst auch schon Erfahrungen gemacht, wie eure Kids die Zeiten durcheinander gebracht haben?
Erzählt doch mal!

Lieblingsgrüße!

04 Juli, 2017

Das gehört in die Schultüte - Ideen zum Befüllen der Schultüte

Zum Start in den neuen großen Lebensabschnitt unserer Kids gehört auf jeden Fall eine prall gefüllte Schultüte (oder Zuckertüte, wie sie in manchen Regionen heißt).

Eine Schultüte zu füllen ist gar nicht so einfach. Das habe ich jetzt direkt am eigenen Leib erfahren dürfen. Erst die Frage WAS hinein soll, dann die Grübeleien WIE es hinein kommt und letztendlich die pure Verzweiflung, wie zum Teufel die überquellende Schultüte nun noch verschlossen werden soll.

Damit es euch vielleicht etwas leichter fällt, habe ich euch ein paar Tipps und Ideen zusammen gefasst.
 

Die oberste Disziplin eines ABC-Schützen ist "Verlieren - Verlegen - Vertauschen". Deshalb schon als ersten Hinweis vorweg: Es ist auf keinen Fall schlimm, wenn durch die Schultütenbefüllung einige Gegenstände doppelt da sind. Legt sie an die Seite. Ihr braucht sie noch. 



Nützliches für die Schule und zu Hause
  • Namensaufkleber und Etiketten - klar! Ich habe gerade darauf hingewiesen
  • Trinkflasche und Brotdose - auslaufsicher und mit festem Verschluss
  • Obstdosen für Apfel oder Bananen - sehen lustig aus und helfen kleinen Gemüsevermeidern
  • Rucksack oder Turnbeutel - den könnt ihr mit meinem Tutorial auch selbst nähen
  • Sportkleidung - die Kindergartenpumpturnhose und das viel zu kleine Shirt sind jetzt echt uncool
  • Wachsmalstifte, Buntstifte, Schreiblernstifte - davon kann man ohnehin nicht genug haben
  • Wassermalkasten und Pinsel
  • Lineal und Radiergummi - in lustigen Lieblingsformen
  • kleine Aufgabenhefte zum Schreiben üben
  • Doppelanspitzer mit Auffangbehälter - So ein Ding ist Gold wert! Als Mama eines Superkreativlings mit Hang zur Anspitzerkönigin weiß ich das!
  • Schüsselanhänger zum Kennzeichnen der Schultasche - Gerade wenn die Kids Ranzen von namenhaften Herstellern haben gibt es vielleicht Dopplungen in der Schulklasse
  • Reflektoren für Tasche und Kleidung - besonders wichtig für den Schulweg
  • hochwertiger Stundenplan - personalisiert und einlaminiert ist er etwas ganz besonderes
  • Spardose für das erste Taschengeld
  • personalisierte Frühstückstasse und Brettchen - die machen das frühe Aufstehen einfacher
  • ABC Poster - es gibt es so hübsche Poster, die ich mir selbst ins Wohnzimmer hängen würde
  • Lesezeichen - die können die kreativen Mamas unter uns auch selbst machen, oder?
  • Murmelsets - toll zum Rechnen lernen und bildchen Darstellen von Aufgaben 

Brotdose gibt es hier



Kleine Geschenke
  • Armbanduhr - damit die Kleinen nicht zu spät kommen. Der Unterrichtsbeginn und vor allem das Ende des Unterrichts helfen, die Uhrzeit schnell zu erlernen
  • Portemonnaie - ein großer neuer Lebensabschnitt zum langsamen (!) Erwachsenwerden. Da dürfen auch die ersten verantwortungsvollen Accessoires nicht fehlen
  • Wecker  - alleine aufwachen und aufstehen, weil der Wecker klingelt. Für das Zuckermädchen, die bereits einen Wecker hat, ist das etwas ganz besonders.
  • Schulkindshirt - Das machen die Nähmamis natürlich selbst! Kinderleicht 
  • Schulkindbutton - Auch etwas Tolles, dass die Kids mit stolz tragen werden! Unser Button ist bereits am Schuloutfit befestigt
  • Kinderkamera - den großen Tag direkt mit der eigenen Kamera festhalten? Toll! Meiner Meinung nach darf es auch eine robuste "richtige" Digitalkamera sein. Die ist meist sogar günstiger, als das Modell extra für Kinder.
  • Glücksbringer - Für die ersten aufregenden Tage in neuer Umgebung ist ein Glücksbringer hilfreich. Vielleicht ein kleines, einlaminiertes Foto des Lieblingskuscheltiers für die Griffelmappe?

Spiel und Spaß
  • Rätsel-Heft - mit kleinen Logikrätseln oder lustigen Aufgaben
  • Lernhefte für Erstklässler - klingt komisch, aber das Zuckermädchen hat großen Spaß an den Lernheften! Ihre Bücher und Hefte für die Schule musste ich vor ihr bereits verstecken
  • Buch für Erstleser - zum Beispiel aus der Reihe "erst les ich ein Stück, dann du"
  • Hörspiele - Passend zum Thema Schule und auch Freunde gibt es eine große Auswahl
  • Freundebuch - das Kindergartenfreundebuch ist bestimmt schon voll
  • Haargummis, -spangen oder -reifen - natürlich speziell etwas für Mädchen, damit die Haare bei den Hausaufgaben nicht störend im Gesicht hängen
  • Lese-oder Rechenspiele von Tiptoi
  • Experimentiersets - Zum Beispiel mein Buch aus der Reihe der kleine Hacker oder auch etwas aus der Kosmos Reihe
  • Fingerprintsbücher - fördern die Kreativität der Kinder, außerdem sind die Ergebnisse so super süß, das Mami jedes Mal vor Stolz platzt.

Süßigkeiten
  • Mäusespeck - in Spitztüten sind super für die Spitze der Zuckertüte und bringen wenig Gewicht mit
  • Buchstabenkekse - wie passend
  • Traubenzuckerlutscher oder Bonbons
  • Bachblüten Du schaffst das Bonbons




Ach, da gibt es noch so viele tolle Ideen mehr, wenn man lange genug nachdenkt.
Noch ein paar Tipps zum Schluss. Kauft nicht zu viel. Diese Schultüten sind am Ende kleiner als gedacht! :D
Füllt die Spitze gut und fest aus, damit sie nicht knicken kann. Zum Beispiel mit Mäusespecktüten oder einen T-Shirt. Schweres gehört möglichst weit nach unten, so kann die Zuckertüte besser getragen werden. Damit nichts herumpoltern kann, können Lücken mit kleinen Bonbons ausgefüllt werden. 
Achtet trotzdem etwas auf das Gewicht. Die Schultüten können unglaublich schwer werden. Zur Not kann das ein oder andere Geschenkchen auch für einen späteren Zeitpunkt verschenkt werden, oder verpackt neben der Schultüte liegen. 


Sind eure Schultüten schon fertig? 
Zeigt her! 


Lieblingsgrüße! 

26 Juni, 2017

Schulmama 2017

Es ist kaum auszuhalten.
Seit ein paar Wochen steht das fertige Schulkind Set in meinem Nähzimmer und hält es mir immer wieder vor Augen:

Dein Kind ist bald ein Schulkind! 
Dein Kind ist bald ein Schulkind! 
Dein Kind ist bald ein Schulkind! 

Und ich freue mich auch so riesig auf ihre Schulzeit. Auf tolle neue Momente, neue Erfahrungen, neue Emotionen, neue (und natürlich auch alte) Freunde...




Aber gleichzeitig mischen sich immer mal wieder störende Gedanken unter die Vorfreude.
Es ist gar nicht mal die Melancholie bei Erinnerungen an die Kindergartenzeit, die Kitazeit oder die ersten Wochen und Monate. Gar nicht mal der Gedanke an die dahinrasende Zeit.
Die Momente bleiben mir in der Erinnerung und auf Fotos.
Und die Entwicklung des Zuckermädchens erfüllt mich eher mit Stolz, denn mit Traurigkeit!



Aber ich verrate euch etwas: Ich habe Angst!
Denn nicht nur wird das Mädchen ein Schulkind, auch ich werde jetzt plötzlich eine Schulmama!
Ich stürze mich da zusammen mit dem Mädchen in unbekannte Gewässer und weiß einfach noch nicht, wie wir diesen neuen Lebensabschnitt gemeinsam bestmöglich umsetzten können.

Da sind die täglichen Schulzeiten, die natürlich nicht mit den Arbeitzeiten einer normalsterblichen, alleinerziehenden Ingenieurin harmonieren. Das Mädchen muss in die "Verlängerung" und außerdem in die "Nachmittagsbetreuung". Und auch ich muss in die "Verlängerung", denn dadurch, dass die Schule später beginnt, als der Kindergarten zuvor, muss ich natürlich am Abend meine Fehlzeit nachholen.
Da sind die Gedanken an Abende, an denen wir beide erschöpft vom Alltag aufs Sofa fallen und uns dann für Hausaufgaben, Hausarbeiten, Einkaufslisten wieder aufraffen müssen und doch nicht wollen.
Da sind Fragen bezüglich ihrer Freunde, die sie bestimmt am Nachmittag treffen will, aber nicht kann, weil sie in die Nachmittagsbetreuung muss. 
Da ist die Sorge beim täglichen Weg zur Schule. Durch die frühere Öffnungszeit des Kindergartens konnten wir der Hauptverkehrszeit bisher entgehen. Nun müssen wir mitten hindurch. Mit einer riesigen Schultasche, die mein kleines dünnes Kind zum Wanken bringt.
Da kommen die vielen Vorbereitungslisten und zusätzlichen Packlisten. Ich hab noch längst nicht alles zusammen! Obwohl ich schon zig Euros ausgegeben habe. Es steht noch so viel auf der Vorbereitungsliste.




Da sind Gedanken an Markenklamotten, Markenspielzeuge, Handys oder Tablets, die mit zunehmendem Alter nicht nur interessant, sondern irgendwann auch wichtig werden. Die ich ihr natürlich gönnen möchte, aber nicht kann und dann auch wieder nicht will. Dabei weiß ich noch ganz genau, wie lebensnotwendig die exakt richtigen Schuhe sein können, für die ich damals auf meinen Geburtstag verzichtet habe und sie zur Hälfte selbst finanzieren musste. (Aus erwachsener Sicht ist das bescheuert! Weiß ich doch)
Da ist das große Einschulungsfest, dass wir natürlich auch zu Hause mit dem Zuckermädchen feiern wollen, für das aber auch noch gar nichts geplant ist. Weder Ort, noch Ablauf noch Gästeliste.
Da ist die Besorgnis, dass ich an ihrem ersten Schultag Heulkrämpfe bekommen und niemand an meiner Seite sein könnte, bei dem ich meine Tränen trockne, damit ich wieder strahle, wenn das Mädchen anschließend auf mich zu läuft.


Immerhin.
Das Schuloutfit steht
Ihres zumindest.
Ich freu mich auf den großen Tag, wenn ich es euch MIT dem Zuckermädchen präsentieren kann.



Lieblingsgrüße!
______________________
Schnitt: Kleid Elodie, Hut Ottobre Freebook, Bolero Bunte Knete, Schultüte eigener Schnitt
Schultasche: Ergobag




13 Mai, 2017

Leg doch mal dein Cape ab! - Ein Brief zum Muttertag

Komm... gib schon her!

Nein... lass es los! Hey, heut ist doch dein freier Tag! 

Du brauchst das doch gar nicht 
Du weißt du bist super, und ich weiß es auch!
Dazu brauchst das Cape nicht.


Was sagst du? Die Küche sieht aus wie Sau und du musst Wäsche waschen? 
Ich weiß, ich weiß... die Küche kann noch warten. Beim Mittagessen zaubern fängst du doch von vorne an... und die Wäsche... kann die heute nicht liegen bleiben? Oder kann dein Mann sie nicht einfach mal übernehmen?

Dein Mann kommt erst abends von der Arbeit, sagst du? Und dann ist er zu kaputt um noch großartig etwas im Haushalt zu leisten. Ja, natürlich! Dafür hast du absolutes Verständnis. Du bist nach deinem Arbeitsalltag auch immer ganz müde und kaputt und die Wäsche zu machen, würde dir dann auch keinen Spaß machen. Dann hat er sich sein Feierabendbierchen und die geschmierten Stullen vor dem Fernseher wirklich verdient. 










Du sagst, du wolltest noch zwei neue Outfits nähen und den Blumenkübel vor dem Haus herrichten und außerdem einen Kuchen backen für heute nachmittag!
Nein nein! Bleib sitzen. Sind wir mal ehrlich, der Schrank ist voll, und zur Not könntest du auch ein Shirt kaufen. Der Blumenkübel kann warten! Echt jetzt! Und den Kuchen könnt ihr später doch auch zusammen backen! 

Achso, der Kuchen ist für die Nachbarin! Die arme gute Seele rackert sich seit Wochen ab und sieht total fertig aus und du möchtest ihr einfach mal etwas Gutes tun! Natürlich, da bist du ganz bei ihr und ganz für sie da. Du kennst das Gefühl, wenn irgendwie alles zu viel ist und man sich einfach mal eine nette Geste oder eine kurze Pause braucht!


Dann willst du jetzt aber dringend noch einkaufen fahren, die Fenster putzen und schnell die Badezimmer schrubben? Nein, das brauchst du nicht! Ich hab gesehen, das der Kühlschrank noch ausreichend für die nächsten drei Tage bietet. Außerdem hast du das Badezimmer doch erst vor zwei Tagen gemacht! Und ich hab gehört, dass es morgen eh regnen soll. Da würdest du dich nur ärgern, weil du die Fenster geputzt hast!


Du sagst du machst das, weil die Schwiegereltern zu Besuch kommen, und sie bei den Fenstern immer so pingelig sind und ständig besorgt, dass die Kinder genug zu essen bekommen. 
Na klar... die Schwiegereltern sind ja auch oft für dich da, nehmen dir am Wochenende mal die Kinder ab. Da bist du gerne bereit, die Extraarbeit für sie aufzubringen. 


Achja... Wenn du dann jetzt mal Zeit hast, dann willst du mal Pinterest nach einer schönen Bastelidee für die Kids durchforsten? Und dann kannst du ja auch gleich alles vorbereiten, sagst du? 
Nein, nein. Lass mal... Ich könnte dir deine gemütliche Jogginhose holen oder dir ein schönes Bad einlassen. Vielleicht ein Erkältungsbad? Du klingst eh ganz verschnupft! 

Du sagst, du hast keine Zeit zum Baden und bist sicherlich nicht verschnupft oder gar krank. Außerdem haben die Kids ja mal eine schöne Abwechslung verdient! Sie sitzen den ganzen Tag in der Schule und im Kindergarten, die Köpfe rauchen und die Finger schmerzen bestimmt schon vom Schreiben. Du kennst das von deinem eigenen Arbeitsalltag. Da ist es total schon, wenn am Nachmittag eine kleine Überraschung auf einen wartet. Das wünscht du dir selbst immer ganz sehnsüchtig. Natürlich.


Du meinst du musst jetzt erst mal bügeln, weil du ja morgen noch ein wichtiges Meeting im Büro hast und deshalb unbedingt noch deine weiße Bluse herrichten musst. Aber du hast doch so einen hübschen Cardigan im Schrank. Mit einem von deinen schlichten Lieblingsshirts, in denen du dich so wohl fühlst, siehst du wundervoll aus! Bügeln musst du heute nicht. 

Achso, es macht einen besseren Eindruck auf die Kollegen und den Chef, wenn du die Bluse trägst. Sicherlich, weil dir auch immer auffällt, wie gut gekleidet deine Kollegen ins Meeting kommen. Die Schuhe poliert, das Hemd gestärkt, die Haare gemacht. Natürlich, da willst du den anderen nicht negativ auffallen und trägst nicht, was dir gefällt, sondern was sich gut einfügt.



Was? Die Kinder kommen gleich aus der Schule und du willst doch noch ein vollwertigen Dreigängemenü vorbereiten mit einer extra Portion Vitaminen und Nährstoffen. 
Ach du... heute reichen auch mal Nudeln mit Tomatensoße. Und für die Vitamine können die Kids doch auch in nen Apfel beißen.

Jetzt reicht es aber.
Jetzt gib mir dein Superwomen-Cape. 
Ja, so ist's gut. Gib her. 
Na gib schon!
Ich wasche es, bügle es und dann hängen wir es mal ein paar Tage in den Schrank. 

Siehst du, das tut doch gar nicht weh, oder? 
Jetzt setzt dich erst mal auf den Balkon, ich gieß dir ein Glas kühle Limo ein. Die hast du verdient!
Heute, morgen, übermorgen!
Ich lasse schon mal Badewasser ein... 

Wünscht ihr euch auch manchmal einen Aufpasser, der euch bewusst ausbremst und euch euer Superwomencape einfach mal abnimmt. Euch entschleunigt und euch gut zuredet, damit ihr einfach mal egoistisch sein könnt?
Schaut mal in den Spiegel, da seht ihr euren besten Aufpasser.
Hängt das Superwomencape in den Schrank.
Holt stattdessen die Ichschaffdaswasichwillundbintotalzufrieden-Jogginghose raus.
Macht doch einfach mal langsam!

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, ihr Lieben und einen tollen Muttertag. Seid gut zu euch!

Lieblingsgrüße



 

06 Mai, 2016

organize your live - Prioritäten setzen

Ich bin sehr organisiert, sehr strukturiert und ich finde ich bin auch sehr ordentlich.
Ich führe Todolisten mit Hingabe und Liebe.

Denn die Sachen müssen aus dem Kopf.
Sonst trage ich sie mit mir herum, nehme sie mit in die Badewanne, mit zum Sport, mit ins Bett.
Außerdem ist es ein tolles Gefühl, eine erledigte Aufgabe abzuhaken.




Der Nachteil meiner Todolisten-Sympathie:
Überall liegen die Todozettel herum, in verschiedenen Größen und Farben, prall gefüllt: Teilweise überschneiden sich die darauf stehenden Aufgaben, teilweise stehen sie nur darauf, damit ich sie abhaken kann.
Dazu kommt dann noch die App auf dem dem Handy, die aktuelle Sportchallenge, der Terminplan vom Kindergarten und vom Sportverein und so weiter.

Der Berg an zu erledigenden Aufgaben ist enorm!
Er ist so hoch, dass ich am Fuße des (Zettel-) Berges stehe und darüber nachdenke mir als erstes eine Kletterausrüstung anzuschaffen (ne, geht nicht... erst muss ich das auf die Todoliste schreiben).

Nein! So geht das nicht weiter.
Nach meinem letzten sehr nachdenklichen Blogbeitrag muss ich auf jeden Fall etwas an meiner Tagesstruktur ändern.
Ohne Todoliste geht es für mich nicht. Das ist klar.
Alles im Kopf behalten? Bei der Menge an Daten und Infos? Nope!

Deshalb gibt es jetzt nur noch EINE Liste.
Meine neue Todoliste hat eine neue Struktur.
Meine neue Todoliste ist schön.
Meine neue Todoliste kann ich wieder verwenden!
Meine neue Todoliste reduziert den Berg an zu bewältigenden Aufgaben.



Ich werde meine Aufgaben zukünftig priorisieren. Dazu teile ich sie in drei Bereiche auf.

  1. Muss heute fertig werden
  2. sollte bald fertig werden
  3. kann irgendwann fertig werden

Die Aufgaben in Kategorie 3 muss ich mir eigentlich gar nicht mehr ansehen... Sie stehen nur als Erinnerung auf der Liste oder für Momente in denen ich viel Zeit habe (Urlaub, Wochenende).
Kategorie 2 ist fast genauso unwichtig für den Tagesablauf. Die Kategorie sollte ich zwar etwas im Auge behalten, aber wirklich wichtig ist für mich jetzt nur noch Kategorie 1.

Das was heute gemacht werden muss steht ganz oben auf der Liste. Nur das ist wichtig.


Mein Supertrick: 
Die Todoliste habe ich mit Buchfolie bezogen und mit einem abwaschbaren Stift beschriftet (Listenpunkt für Kategorie 3: Stift mit schmalerer Mine kaufen).
So brauche ich die Liste nicht jeden Tag neu ausdrucken.
Am Morgen gehe ich die Punkte in Ruhe durch und bereite die Liste für den neuen Tag vor.


Und jetzt kommt es noch besser: 
Damit auch ihr etwas von meiner neuen schönen und strukturierten Todoliste habt, könnt ihr euch das Free Printable übrigens HIER herunterladen und ausdrucken.


Viel Spaß beim Strukturieren und abhaken.

Lieblingsgrüße!



30 November, 2014

In der Weihnachtsbäckerei...

Plätzchen backen mit Kindern macht doppelt so viel Freude, als wenn man allein in der Küche steht!


Okay, es macht mindestens doppelt so viel Arbeit, anschließend Küche, Kind, Kleidung wieder in den Normzustand zu bringen, aber dafür spart man sich bei der großen Teignascherei meist das Abendessen. Wir haben ganz einfache schlichte Butterplätzchen gemacht. Ohne viel Schnickschnack, dafür mit vielen bunten Zuckerperlen zum Verzieren.




Das Rezept gibt es anbei, obwohl die meisten von euch Butterplätzchen sicher selbst schon viele Male gebacken haben.

Ihr braucht:
400g Butter 
400g Mehl
200g Zucker
3 Eigelb
50ml Milch

So gehts:
Aus den Zutaten einen Teig herstellen und mindestens eine Stunde, am Besten über Nacht im Kühlschrank lagern. Ich habe den Teig schon am Vortag hergestellt, so hatten wir viel Zeit und Ruhe, zusammen Kekse auszustechen.
Die Kekse bei 160°C im vorgeheizten Backofen backen, bis sie leicht braun werden. Eine Backzeit von 10-12min reicht meist schon aus.
Nach dem Abkühlen mit Schokolade, Zuckerguss, Zuckerperlen oder anderen leckeren Dingen verzieren.




Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent!
Viel Spaß in eurer Weihnachtsbäckerei!

Lieblingsgrüße!

22 Dezember, 2013

Wir sagen euch an, den vierten Advent...

Ich wünsch euch wundervolle Weihnachtstage!
Mit ganz viel Liebe, ganz vielen Umarmungen, viel zu vielen Keksen und einem dicken Weihnachsbraten!




Ich gehe nun für eine kurze Zeit in die Weihnachtspause. Hier im Blog wird nichts los sein.
Bestimmt wird sich aber der ein oder andere Beitrag auf meiner Facebook-Seite finden.
Wer auch im Weihnachtstrubel nichts verpassen will, sollte hier schnell noch auf "like" klicken...

Ansonsten sehen wir uns im neuen Jahr. Gutgelaunt und mit mindestens zwei Feiertagskilos mehr auf den Rippen.

Ich freu mich auf Weihnachten!
Eine Runde vorweihnachtssentimentale Umarmungen für euch alle!

Lieblingsgrüße!
Linda

25 November, 2013

Päng - Werbepause...

Ganz fix schiebe ich eine kleine Eigenwerbung dazwischen.

Zum einen habe ich bei Dawanda das offizielle Werbevideo personalisiert.
Ein ganz witziges Gimmick, auch wenn ich finde, dass der Ausdruck "personalisiert" etwas übertrieben ist. Aber klickt doch mal rein und sagt mir, was ihr davon haltet!



Außerdem gibts momentan WEIHNACHTSSCHNÄPPCHEN!

Bei dawanda gebe ich ab heute bis zum 8.12.2013 12% auf mein Sortiment.
Vielleicht für den ein oder anderen noch die Chance ein hübsches Weihnachtsgeschenk zu besorgen?
Tolle Ohrstecker, Partybörsen oder die coolen Flaschentaschen?









Oder habt ihr eher Lust aufs Selbermachen?
Auch die Ebooks sind momentan reduziert...





Ich wünsche viel Spaß beim Shoppen!
Vielleicht sehen wir uns, denn ich geh dort heute bestimmt auch noch einkaufen.

Lieblingsgrüße!


Der Rabatt gilt für fertige Artikel und wird nicht auf die Versandkosten angerechnet.

04 Mai, 2013

Ich brauch mal...

ne kleine Blogpause.

Das Mädchen hangelt sich von einem Erkältungseffekt zum nächsten, und so langsam geht das auch an meine Reserven.

Bin bald wieder da!
Wems ohne mich zu langweilig ist, der kann mich bei Facebook verfolgen. Für nen kurzen Post zwischendurch reicht die Zeit immer mal *zwinker*


Spätestens zur Gewinnspielauslosung.
Wer noch nicht drin ist, hüpft am besten noch schnell in den Lostopf!

Lieblingsgrüße!

20 Februar, 2013

Die Woche in Bildern

Das letzte Mal "Die Woche in Bildern" ist ja schon ne ganze Weile her.
Es wird wieder Zeit für eine Runde Bilder ohne viel pängsches Gelaber.


Wir haben die Vögel gefüttert. Das Vogelhaus ist eine Nachbildung von unserem Haus und ich habe hier schon darüber berichtet. Nur leider wollen die Vögel nicht so recht anbeißen.



Krawatten gestickt... Aww.. die sind so niedlich, ich möchte sie auf meine eigenen Shirts nähen...




Ein bisschen verlegen gewesen, wegen soooo toller und lieber Bewertungen für meinen Dawandashop!
Neue Stoffe ins Stoffregal einsortiert
Ein Wunsch-Set zur Geburt genäht - wurde auch schon verschenkt, deshalb zeig ich es euch nun auch endlich.



Eine tolle neue Handyhülle vom Besten geschenkt bekommen.. einfach so! *__*




Spaßeshalber eine rosa Herzchen-Haarspange von einer Erzieherin in der Kita ins Haar gesteckt bekommen, sie vergessen und so aufgehübscht bei der Post gewesen... hab mich schon gewundert, warum mich dort alle Menschen so fröhlich angegrinst haben...




Lieblingsgrüße!

07 Januar, 2013

Weihnachtsnachlese...

Wir hatten ein wundervolles Weihnachtsfest mit all unseren liebsten Menschen. Das Christkind hat nicht nur den Besten und das Zuckermädchen, sondern auch mich sehr reichlich bedacht.
Junge Junge... das wir soooo brav waren, war uns irgendwie gar nicht klar!

Das Christkind scheint auf jeden Fall viele Tipps bekommen und ich konnte mich nur freuen!
Ich zeig euch mal ein paar Einblicke in meine neuen Lieblinge:

Stoffe (jeah!), Stickgarn (juchuuu!), Stickvlies (geilo!), neue Stoffscheren (eeeendlich, jaaaa!) und ein Bunte-Knete-Stempel (Jippiee!)



Außerdem gabs ein lange gewünschtes neues Schild für unsere Küche, wundervolle Gutscheine und auch ein bisschen was für mich - hach, die lieben Schenker wissen einfach, was ich mag!



Meine weltbeste Mama hat für mich Sofakissen gestrickt! Die sind so wundervoll! Und so kuschelig! Momentan habe ich noch absolutes Vorrecht bei der Benutzung dieser Kissen - niemand sonst darf die anfassen *lach*



Für das Zuckermädchen gabs unter anderem einen Stuhl mit Kuschelfell, die weltschönsten Matroschkapuppen und eine Puppe, die meine Mama vor Jahren (oder Jahrzehnten) bereits angefangen hat und nun, passend zum Weihnachtsfest doch endlich vollenden konnte.



(Leider hat unsere Kamera während der Weihnachtstage einen Sturzschaden erlitten und das Objektiv ist hinüber... Mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen dennoch die gewohnte Fotoqualität hinbekomme)

Es gab noch so viel mehr Schönes für mich, für uns, für das Mädchen! Vielen lieben Dank für alle die kleinen und großen Überraschungen, die uns gemacht wurden!

Seid ihr auch bedacht worden? Gabs die ein oder andere schöne Überraschung unterm Weihnachtsbaum für euch?

Lieblingsgrüße!


P.S.: Ein paar der Dinge, die ich verschenkt habe, zeige ich euch in den nächsten Tagen natürlich auch. Vielleicht ist noch die ein oder andere Inspiration für das nächste Geburtstagsgeschenk dabei...

05 Januar, 2013

Hallo 2013 in Bildern...

Hier bin ich wieder!
Zurück aus meiner Winterpause... ein wundervolles 2012 liegt hinter uns. Wenn ich zurückdenke, kann ich mich nur an gute Dinge erinnern!
Die eventuellen schlechte Dinge denke ich mir ganz ganz klein und mickrig, bis ich sie mit einem Finger aus meinem Kopf schnipsen kann.
Die tollen und schönen Erlebnisse haben so viel mehr Platz und so erinnere mich an das erste "Mamaaaa" dass das Zuckermädchen mit 5 Monaten raushaute (!), ihre erste Schritte, ihre ersten Worte, jede schöne Stunde mit der Familie, viele liebe Menschen, die ich kennen lernen durfte, die tollen Erfahrungen die ich als Blogger bisher machen durfte, ein herrliches Weihnachtsfest und einen schönen Jahresabschluss!

Und nun hab ich noch ein paar Bilderchen für euch... diesmal mit pängschem Gelaber.... hey hey...ich habe schließlich zwei Wochen die Klappe gehalten! Da haben sich nun einige Wörter angesammelt, die ich loswerden will!

Wir haben uns die lange Wartezeit vor Weihnachten mit Blödsinn vertrieben...


Wir haben selbstgemachte Weihnachtskarten an ehemalige Nachbarn verteilt...




Ich habe noch ein paar Aufträge abgearbeitet und Weihnachtsgeschenke genäht. Danach haben meine Nähmaschinen tatsächlich eine gute Woche Pause gehabt!




Ich habe ein Päckchen mit meinem gewonnenen Püdorftstoff von Malimade erhalten. Die Gute hat sogar noch ein kleines Extra beigelegt! Labels, ein Stück Nilpferdstoff, der noch für eine Leggins reichen würde und Haloren *jammy*! Danke, liebe Mandy, dass du dir trotz gesundheitlich angeschlagener Familie noch die Zeit genommen hast, mein Päckchen vor Weihnachten zu verschicken und es dann noch so lieb zu füllen!




Wir haben Weihnachten gefeiert! Mit allem, was dazu gehört.




Wir haben die Feuerschale angemacht und mit Glühwein, Kakao und Spekulatius die Nachbarn angelockt. Das Zuckermädchen durfte, in Papas Jacke gekuschelt, vorm Schlafengehen noch einmal raus und das Feuer anschauen.



Wir haben vergebens auf die Neujahrskinder gewartet. Immer wieder sprang das Zuckermädchen im Wohnzimmer auf, rief "Tinder, Tinder!" (sie kann noch kein "K" sprechen) und rannte zur Haustür. Dort blickte sie durch das große Fenster auf die Straße, drehte sich zu mir um und meinte achselzuckend "Teine Tinder..."
*seufz* Dass dann wirklich überhaupt kein einziges Kind an unserer Tür klingelte, hat mir fürs Mädchen fast das Herz zerbrochen...




Ich habe einen alten Pullover von meiner Mama bekommen und daraus einen neuen Pullover fürs Zuckermädchen genäht. Außerdem reichte das Material noch für eine süße Schlupfmütze nach Rosarosa für meinen Shop.



Viele Bilder, viele Worte dieses Mal, nicht wahr? Danke, an alle, die bis hier hin durchgehalten haben *zwinker*

Übrigens war ich auch im neuen Jahr schon wieder ein wenig aktiv. Ein paar Leute habens auf Facebook schon mitbekommen. Für 2013 plane ich einige eBooks rauszubringen... uijuijui! Ich bin sehr gespannt, wie sie bei euch ankommen werden!
Ebook Nr. 1 ist schon in den letzten Zügen. Es richtet in erster Linie sich an Nähneulinge. Ich werde schon bald einen Aufruf starten, bei dem ich nach Probenäherinnen suche.

Was habt ihr zwischen den Jahren so getrieben?

Lieblingsgrüße!

23 Dezember, 2012

Frohe Weihnachten und kleine Pause...

Ich wünsche euch eine ganz wundervolle, besinnliche und stressfreie Weihnachtszeit!
Mit vielen Lieblingskeksen, tollen Geschenken, strahlendenden Kinderaugen und einer schönen Zeit mit der Familie.





Außerdem einen guten Start ins neue Jahr! Habt ihr Vorhaben fürs neue Jahr?
Der Bunte Knete Blog macht nun eine kleine Pause.
Wir genießen die freien Tage und ich komme dann im neuen Jahr mit vielen neuen Ideen wieder.

Lieblingsgrüße!

20 Dezember, 2012

Das ist ja wie Weihnachten...

Ja, für mich war Weihnachten jetzt schon ein paar Tage früher, denn ein paar unglaublich tolle Überraschungen kamem per Post zur Tür reingeflattert. (Vorsicht gesteigter Neidfaktor möglich *kicher*

Da war das wundervolle Überraschungspaket von Sandra von Mitosa.
Die gute Fee (aaaaach, Liebes ich könnt dich knutschen!) hat sogar noch ein paar mehr Überraschung mit in das Paket gepackt! Retrostoffe und eine riesen Tafel Schokolade! Es gehört auch ein Moustache-Lätzchen zum Paket. das ihr hier nicht seht, denn das Zuckermädel hat es längst vollgeschmüllt. Mit den Resten vom Mittagessen mag ich es auch nicht zeigen ...
Ganz besonders toll finde ich auch die Eierformer (Stern und Herz, links in gelb und blau) denn genau diese stehen auf unserem Weihnachtswunschzettel! Juhuuuu!


Und hier könnt ihr den Inhalt noch mal aus einem anderen Blickwinkel sehen und da ist auch das tolle Lätzchen abgebildet.


Und dann erblickte ich auf dem Blog von Mandy meinen Namen. Ihren Blog habe ich vor kurzem erst entdeckt und mich gleich richtig festgelesen. Und dann durfte ich gleich eine der Gewinnerinnen bei ihrem Gewinnspiel sein. Ein halber Meter traumhafter Püdorf-Jersey soll bald zur Türe hereinflattern. (Von hier aus eine Gute Besserung an deine Lieben, Mandy!)


Ebenso hat mich auch ein Stück geniaaaaaalen Maxistars Jersey, den ich auf dem Blog von Eladu gewonnen habe! Die meisten von euch kennen bestimmt die Stoffe von Eladu? Daniela hat sogar schon ganz geheimnisvoll weitere Eladu-Stoffdesigns angekündigt und ich bin sehr gespannt darauf!




Hach, und als würde ich nicht schon vor Freude platzen, habe ich auch noch beiTanja von Happy Pearl ein "Überraschungspäckchen" gewonnen! In der Überraschungstüte steckte ein tolles Set bestehend aus Ohrringen und einer Halskette.




Uuuuuuund bei der "Erfinderin des Tauschhandels" Danni von Chaosstich durfte ich mich gerade über einen Gutschein von Stoff und Liebe freuen! *hach*

Und wer jetzt noch kann, dem verrate ich, dass ich ein tolles Tauschpaket von Emelice bekommen hab. Schöne Stöffchen, viele größere Reste, aus denen ich noch was tolles zaubern kann. eine Hose, ein Loopschal für mich und meine absoluten Lieblinge sind der süße Poncho und die selbstgemachten Haarklammern fürs Zuckermädchen. *verliebt*




Und nun verbleibe ich, mit strahlenden Weihnachtsaugen und hoffe, dass ich euch nicht zuuuu neidisch gemacht habe...

Lieblingsgrüße!

12 Dezember, 2012

Die Woche in Bilder...

eigentlich sinds ein paar mehr Tage, deshalb gibts eine Bilderflut... dafür aber ohne viel Pängsches Gelaber - wie immer.


Den weltgrößten Adventskalender von meiner Mama in Empfang genommen. (Wir haben eine gemeinsame Adventskalender-Tradition. Jedes Jahr bekommt einer von uns beiden einen Adventskalender. Dieses Jahr war ich dran, nächstes Jahr bekommt sie wieder einen von mir.)




Von der Aufpassermaus im Adventskalender gebissen worden, weil ich schon vor dem ersten Dezember mal schauen wollte:




ein schönes Tauschpaket von Wiebke bekommen:




Gebastelt...





Stoffe von der guten Fee Simone gekauft... die übrigens auch ein schönes Stöffchen für mein Gewinnspiel sponsort.




Ähäm... eine 12% Aktion bei Dawanda ausgenutzt und noch mehr Stoffe gekauft... (und ich sag euch NICHT, dass gerade gestern wieder zwei neue Stoffe (lila Herzen und schwarze Maxidots) bei mir angekommen sind... Neee neee... das verrate ich besser nicht!)




Alle meine Kamsnaps die Treppe runtergeschmissen *mist!* und mich anschließend über den bunten Ablick gefreut




Einen guten Deal mit meinen Großeltern ausgehandelt. Sie bekamen ein paar Fotoabzüge von ihrer goldenen Hochzeit, die sie über mich bestellt haben, ich bekam dafür Oma-Made-Apfelmus und -Marmelade:





Den Nikolaus nur knapp verpasst, aber seinen gefüllten Beutel am "Kamin" hängend gefunden und geleert:




Wünsch euch noch nen schönen Tag, meine Lieben!
Heute noch wird das Gewinnspiel ausgelooooost! Letzte Chance noch mitzumachen!

Lieblingsgrüße!