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08 Mai, 2018

Erzieht uns die Schule zu Helikoptereltern? Wir weigern uns.

Ihr erinnert euch alle an eure Kindheit. An die Freiheit, die Unbeschwertheit und die Sorgenlosigkeit. An die Zeit als die Straße und die Nachbarschaft noch zu eurem Garten zählten. Als ihr mit dem Rad zu Freunden fuhrt, mit der einzigen Auflage zum Abendessen wieder zurück zu sein.
Wir hatten keine Sorgen, nur ganz viel Zeit in der frischen Luft, in der wir Frösche fingen, Käfer sammelten, Sand und Steine auf ihren Geschmack prüften und auf Bäume kletterten.

Im Kindergarten bekam ich morgens neben dem kleinen Rucksack auch den kleinen Bruder an die Hand. Das kurze Stück zum Kindergarten gingen wir völlig selbstverständlich allein.
Auch den Schulweg kannte ich lange vor dem ersten Schultag. Meine Schultasche hat meine Mama nie gepackt und meine Schulsachen waren auch nicht thematisch nach Farben sortiert und mit Symbolen gekennzeichnet. Und nein, keiner meiner Stifte hatte ein Namensetikett. Abgesehen von dem neuen tollen Füller, auf den ich so wahnsinnig stolz war, dass ich selbst (!) meinen Namen darauf geschrieben habe.


Heute sind wir gerade beim Thema Schule so wenig gelassen, wie nie zuvor. Wir zwängen uns in Regeln und Vorschriften und gehen jeden Weg, um unsere Kinder schon in der Krippe auf das Einser-Abitur vorzubereiten.
Da  sind die Eltern, die am Schultor noch mal die Tasche überprüfen und notfalls den vergessenen Turnbeutel direkt zur Sporthalle bringen.
Da gibt es Eltern, die mit den Kindern auf Klassenfahrt wollen, um zu sehen was die Kids da so alleine machen.
Da sind die Väter, die ihre Kleinen von Logopäde zu Therapeut schleppen, weil die Aussprache nicht ganz und gar hunderprozentig ist (übrigens lisple ich selbst ganz leicht und das seit ich denken kann).
Selbst beim Spielen, gibt es die Eltern, die dem Kind mit der Hand am Kinderpopo auf dem Klettergerüst nachklettern.
Die Mutter, die mit den Kleinen im Sandkasten hockt und nacheinander verschiedene Sandförmchen zum Spiel anbietet. Und natürlich wird nur im runderherum eingezäunten Garten, unter ständiger Aufsicht und stetiger Verfügbarkeit von Saft, Snacks, Sonnenmilch und Insektenspray gespielt.


you can do it


Nun grenzt es fast an Fanatismus, wenn ich die Schule für diesen Zustand zur Verantwortung ziehen will, das gebe ich zu. Denn gerade im Gespräch mit Lehrern und Erziehung kommt das Thema „Helikoptereltern“ immer wieder zur Sprache und immer wieder sind die pädagogischen Kräfte fürchterlich entsetzt. Sicherlich setzt die Helikoptertätigkeit der meisten Eltern auch bereits vor der Schulzeit ein. Dennoch glaube ich, dass die Schule mich in meiner sonstigen Gelassenheit beim Thema Erziehung ausbremst.
 

Ihr müsst wissen, dass es in unserer Region so gehalten wird, dass die Kinder bis einschließlich zur zweiten Klasse von den Eltern zur Schule gebracht werden. Natürlich müssen sie dann auch abgeholt werden. Prima, sagen da die meisten meiner Miteltern, da bin ich sicher, dass sich mein Sprößling auch nicht mit dem kleinen Zeh ohne mich außerhalb des Schulgeländes aufhält. Was da alles passieren könnte! Mit in die Schule dürfen die Eltern dann aber nicht. Tasche abstellen, Jacke ausziehen. Das müssen die Kleinen alleine schaffen. Für viele Eltern ein ganz schön großer Schritt und vermutlich schon guter ein Kompromiss zwischen Helikopter und Selbstständigkeit, den die Schule zu finden versucht.
So chauffieren wir alle unsere Kinder im Helikoptertaxi bis zur Schultür, aus Angst vor dem was in unseren Köpfen ist und lösen damit zu Schulbeginn und zu Schulschluss das allergrößte Verkehrschaos aus. Auch ich chauffierte im elterlichen Taxi mitten ins Verkehrschaos.

Des weiteren gibt es Richtlinien nach denen die Schultasche des Kindes gepackt werden sollte. Diese Richtlinien konnten wir bei einem Treffen mit allen Erstklässler-Eltern lernen. Dort packten wir die Taschen erstmalig für unser Kind, beschrifteten gemeinsam die mit Farben und Symbolen gekennzeichneten Schnellhefter korrekt rechts oben, beklebten jeden Bunt- und Bleistift mit einem Namensettiket und hatten anschließend noch Zeit für allgemeine Sorgenbesprechung: Wie ist das mit den Bienen und Wespen, wenn die Kinder draußen sind? Was ist wenn es regnet? Um das Schulgelände ist ja kein Zaun, wo stehen denn überall Wachposten? Mein Kind kann die Jacke noch nicht allein anziehen, gibt es einen Beauftragten, der hier hilft?
Nach diesem "Event" frage ich mich, ob ich mir nicht zu wenig Sorgen mache. Ich behaupte von mir selbst eher der Gattung Rabenmutter anzugehören. Aber unbewusst werde ich von den umgebenden Helikoptern, von Schulrichtlinien und von meinem eigenen akut einsetzenden Gewissen in eine Daueraufpasserrolle gedrängt. Also überprüfe ich am Nachmittag die Schultasche auf eventuelle Hinweise bezüglich des vergangenen Tagesgeschehen, räume sie danach wieder korrekt ein und bereite am morgen ein gesundes, vitaminreiches Frühstück vor, dass ich selbstverständlich selbst in die Tasche packe. Außerdem checke ich den Stundenplan: Ist morgen Sportunterricht? Brauchen wir den Turnbeutel?
Und wenn das Mädchen am Nachmittag noch einen Buntstift aus dem Etui braucht, weil sie noch ein Bild malen möchte rufe ich empört: Nein! Nicht! Ich hab die gerade gepackt.

Stop! So geht es nicht weiter


Aber warum fühle ich mich damit so unzufrieden? Und warum fühlt sich auch das Mädchen nicht wirklich ernstgenommen? Nach wenigen Wochen werfen wir die so gut gemeinte Motivation alles richtig zu machen über Bord. Ich gebe meine Verantwortung ab.

Sie schmiert sich am Morgen ihr Schulbrot allein oder packt sich einen Apfel ein, sie weiß besser, was sie mag und wie groß ihr Hunger ist. Manchmal ist es zu wenig, manchmal ist es zu viel.
Und bleibt der Turnbeutel am Morgen zu Hause liegen, dann bleibt er da liegen und sie denkt beim nächsten Mal daran. Auch wenn der rote Buntstift verloren geht, dann ist er verloren, taucht vielleicht wieder auf, vielleicht auch nicht (da helfen auch keine Namensetiketten auf jedem Stift). Scheitern gehört zum Leben und es auf eine so sanfte Art zu lernen ist doch das Beste, was ich ihr antun kann. Ich packe nicht am Vorabend ihre Schultasche, auch dann nicht wenn sie an einigen Tagen vorwurfsvoll behaupet, ich hätte vergessen ihr Etui einzupacken. Bei derunder Freundin ist immer alles in der Tasche und bei mir fehlt ganz oft was.
Naja, Mäuschen, du bist jetzt in der ersten Klasse. Du hast noch gute 12 Jahre Zeit, zu lernen, deine Tasche richtig toll zu packen.
Ich gehe übrigens auch nicht mehr auf Elternabende. Mir reichen die zahllosen Flyer und Infozettel.

Für die helikopterafinen Mamis und Papis klingt das jetzt vielleicht nachlässig, vielleicht sogar ignorant. Aber macht euch keine Sorgen, ich sehe es ganz selbstverständlich als meine Aufgabe an, ihr zu zeigen, wie es geht und sie sanft auf den meiner Meinung nach richtigen Weg zu stoßen. Aber den Weg selbst muss sie schon alleine gehen. Sie darf sich jeder Zeit zu mir umdrehen, ich stehe am Anfang des Weges und nicke ermutigend. Und sie darf auch jeder Zeit ein paar Schritte zurück gehen: "Mama, guck mal bitte, ob ich meine Schultasche so richtig gepackt habe."
Ich denke, ich fördere sie viel besser, wenn sie sich für ihren Weg entscheidet, ohne dass ich ihr popopudernd den größtmöglichen Input biete.


strong girl

Schon nach den ersten Schulwochen, fragte sie, warum sie denn nicht allein zur Schule fahren darf. Sie kennt den Weg seit Kitazeiten, denn die Schule liegt direkt neben Kita und Kindergarten.
"Das geht noch nicht Mäuschen."
"Aber warum nicht, Mama. Ich kenn doch den Weg."
"Die Schule möchte aber nicht, dass die kleineren Kinder schon alleine fahren."
"Aber woher weiß die Schule denn, ob ich das kann oder nicht?"

Tja... woher... keine Ahnung.
Im eigenen Kompromiss mit den Schulrichtlinen haben wir uns anfangs gut 20m vor der Schule verabschiedet, den Rest des Weges schaffte sie problemlos allein. Mit jedem weiteren Meter, den sie alleine fahren durfte, wuchs ihr Stolz und mein von schulwegen unterdrücktes Vertrauen.

Heute, und jetzt kommen wir endlich zum Grund und Aufhänger für diesen Blogbeitrag, mit dem ich mir meine Gedanken von der Seele geschrieben habe, heute ist sie zum ersten Mal ganz allein zur Schule gefahren.
Nachher kommt sie zurück und ich bin so gespannt, was sie zu erzählen hat.


Lieblingsgrüße!

27 Oktober, 2017

Klimawandel - Grüne Gedanken schon bei den Kleinsten! (+ Experiment)

Das Zuckermädchen ist ein Mädel am Zahn der Zeit.
Sie ist auch mit sechs Jahren schon super informiert über alles was gerade in und out ist, dreht mit meinem Telefon Jutjüp-Tutorials über Alltagskleinigkeiten (natürlich nur für den Eigengebrauch) und kennt sogar die harten Fakten in der Politik (faszinierend, denn gerade bei letzterem halte ich mich gern zurück)

So kam es, dass ich vor einigen Tagen ein Video von ihr auf meinem Handy fand.

"Hallo, ich bins wieder. 
Heute habe ich für euch ein Lernvideo über ein wichtiges Thema.
Den Klimawandel. 
Davon wird auch oft im Fernsehen erzählt 
und sogar bei Kika wurde letztens davon berichtet!"




In ihrem Video berichtet sie von den Gründen, die zu dem Klimawandel führen und von Folgen für die Menschheit. Alles korrekt, wenn auch mit kindlichen Worten ummalt.
Mit ihren blonden Flatterflausen, der willkürlich wackelnden Kamerahaltung und einem überdramatischen Ausdruck im Gesicht lud mich das Video im ersten Moment zum Lachen ein.
Doch während sich das Grinsen in meinem Gesicht breit machte, hob mein Gewissen auch den Zeigefinger.
Klimawandel und Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema und ich bin über alle Maßen beeindruckt, geschockt und stolz zugleich, dass dem Mädchen das Thema so nahe geht, dass sie bereits selbst lehrvideotaugliche Informationen gesammelt hat.


Woher kommt der Klimawandel?
Was bedeutet er für die Menschen und wie verhalten wir uns richtig? 
Was hat Nachhaltigkeit damit zu tun?


Mit diesen Informationen möchte ich sie nicht allein lassen. Zusammen haben wir ein großes Plakat erstellt. Da das Mädchen derzeit total sensibilisiert ist, war sie voll und ganz bei der Sache, hatte tolle Ideen und ist auch im Alltag viel aufmerksamer. "Mach das Licht aus, Mama! Klimawandel." ist ein hier im Haus ganz typischer Spruch. Ebenso versuchen wir ihren Wunsch umzusetzen, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen. Bei Regenwetter nicht ganz einfach, aber um so stolzer ist man, wenn man es doch geschafft hat. 







Unterstützend zu unserem Mindmap haben wir ein Experiment gewagt.
Zwei Schüsseln mit Eiswürfel in der Sonne. Eine davon steht unter einer Glaskuppel.
Das Eis schmilzt. Aber welches schmilzt wohl schneller? 

Wüsstet ihr die Antwort spontan?
Wenn man etwas länger darüber nachdenkt ist es ganz logisch:
Unter der Glaskuppel staut sich die Wärme, weshalb das Eis hier schneller schmilzt. Ebenso ist es mit den Treibhausgases, die wir Menschen vermehrt produzieren. Sie legen sich wie eine Kuppel um die Erdschicht. Die Sonnenstrahlen gelangen hindurch, die Wärme staut sich, die Temperaturen steigen, das Eis an den Polen schmilzt.
Das Experiment ist sehr schematisch. Ich finde aber, dass es nicht nur bei den Kleinen wirkungsvoll ist. Probiert es doch auch mal aus!



Warum erzähle ich euch auf einem Mamikreativblog etwas über unser Ökosystem? 
Das passt doch gar nicht zusammen, oder?
Doch, das passt gut, denn, zum einem vererben wir unsere Welt den Kindern, sollten also immer gut auf sie achten. Zum anderen waren wir mit unserem Experiment und dem Plakat auch sehr kreativ.
Viel wichtiger ist aber, dass es der Wunsch des Zuckermädchens war, von unseren Ideen zu berichten. Auf dem Plakat haben wir es doch notiert: Redet über den Klimawandel und darüber, was wir gemeinsam tun können.
"Mama, das kannst du auch in deinem Blog schreiben, dann wissen ganz viele Bescheid und können mithelfen!"

Wie weit sind eure Kids informiert?
Wie geht ihr mit dem Thema Nachhaltigkeit um?

Lieblingsgrüße!


_______________
(Bitte habt Verständnis, dass ich euch das Video selbst nicht zeige. Zum einen ist es sehr lang, zum anderen möchte ich mich hier auch über das "OK" vom Mädchen hinwegsetzen und das lustigernstdramatische Video nicht im weltweiten Netz verbreiten.)

22 August, 2017

Das Vulkan Experiment - Coole Experimente für Kinder

Ein kleiner Vulkanausbruch im eigenen Garten!
Das geht! Das geht sogar ganz leicht! Und mit einer größeren Folie als Unterlage geht das in Ermangelung eines Gartens sogar im Haus!
Wir zeigen euch wie es funktioniert. 





Ihr braucht dafür: 
1 Teller 
2 Becher
1 Löffel
evtl. Klebeband und Schere
schwarze Erde und Steine
6 EL Essig
6 EL Wasser
1 Spritzer Spülmittel
3 Pck. Backpulver
rote Lebensmittelfarbe

Tipp: Statt des Tellers, der hier nur als Unterlage dient, könnt ihr natürlich auch eine größere Unterlage verwenden. Zum Beispiel eine große Plastiktüte oder ein Stück Bauplane. So könnt ihr Vulkan, Magma und Lava anschließend ganz einfach wieder entsorgen. 





Und so einfach gehts: 
Zuerst wird der Vulkan erstellt.
Stellt dazu einen der beiden Becher mittig auf eure Unterlage. Zur Sicherheit kann der Becher nun noch mit Klebeband gegen umfallen fixiert werden. Wir haben darauf verzichtet. Es geht zur Not also auch ohne Fixierung.
Der Becher wird nun großzügig mit Erde und Steinen eingekleidet.


Nun beginnt schon das eigentliche Experiment. 
In die Vulkanöffnung werden nun die drei Päckchen Backpulver entlernt. In dem zweiten Becher werden nun Essig, Wasser und Spülmittel mit der Lebensmittelfarbe gut verrührt. 




Jetzt kommt der große Augenblick. Die Flüssigkeit wird nun schnell zu dem Backpulver in die Vulkanöffnung geschüttet. Im gleichen Moment beginnt das Spektakel!
Der Vulkan bricht aus!




Aber warum passiert das Mama? 
Backpulver und Wasser reagieren miteinander. Genauer gesagt: Ein Säuerungsmittelt im Backpulver löst sich durch das Wasser auf und das enthaltene Natron im Backpulver reagiert mit selbigem. Dabei entsteht CO2, also Kohlenstoffioxid, dass man am Sprudeln erkennt. Die Essigessenz beschleunigt die ganze Reaktion. Das Spülmittel verstärkt durch Aufschäumen den optischen Effekt. 


Beeindruckend und einfach. Ein tolles Experiment für zwischendurch. 

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen!


Lieblingsgrüße!

04 Juli, 2017

Das gehört in die Schultüte - Ideen zum Befüllen der Schultüte

Zum Start in den neuen großen Lebensabschnitt unserer Kids gehört auf jeden Fall eine prall gefüllte Schultüte (oder Zuckertüte, wie sie in manchen Regionen heißt).

Eine Schultüte zu füllen ist gar nicht so einfach. Das habe ich jetzt direkt am eigenen Leib erfahren dürfen. Erst die Frage WAS hinein soll, dann die Grübeleien WIE es hinein kommt und letztendlich die pure Verzweiflung, wie zum Teufel die überquellende Schultüte nun noch verschlossen werden soll.

Damit es euch vielleicht etwas leichter fällt, habe ich euch ein paar Tipps und Ideen zusammen gefasst.
 

Die oberste Disziplin eines ABC-Schützen ist "Verlieren - Verlegen - Vertauschen". Deshalb schon als ersten Hinweis vorweg: Es ist auf keinen Fall schlimm, wenn durch die Schultütenbefüllung einige Gegenstände doppelt da sind. Legt sie an die Seite. Ihr braucht sie noch. 



Nützliches für die Schule und zu Hause
  • Namensaufkleber und Etiketten - klar! Ich habe gerade darauf hingewiesen
  • Trinkflasche und Brotdose - auslaufsicher und mit festem Verschluss
  • Obstdosen für Apfel oder Bananen - sehen lustig aus und helfen kleinen Gemüsevermeidern
  • Rucksack oder Turnbeutel - den könnt ihr mit meinem Tutorial auch selbst nähen
  • Sportkleidung - die Kindergartenpumpturnhose und das viel zu kleine Shirt sind jetzt echt uncool
  • Wachsmalstifte, Buntstifte, Schreiblernstifte - davon kann man ohnehin nicht genug haben
  • Wassermalkasten und Pinsel
  • Lineal und Radiergummi - in lustigen Lieblingsformen
  • kleine Aufgabenhefte zum Schreiben üben
  • Doppelanspitzer mit Auffangbehälter - So ein Ding ist Gold wert! Als Mama eines Superkreativlings mit Hang zur Anspitzerkönigin weiß ich das!
  • Schüsselanhänger zum Kennzeichnen der Schultasche - Gerade wenn die Kids Ranzen von namenhaften Herstellern haben gibt es vielleicht Dopplungen in der Schulklasse
  • Reflektoren für Tasche und Kleidung - besonders wichtig für den Schulweg
  • hochwertiger Stundenplan - personalisiert und einlaminiert ist er etwas ganz besonderes
  • Spardose für das erste Taschengeld
  • personalisierte Frühstückstasse und Brettchen - die machen das frühe Aufstehen einfacher
  • ABC Poster - es gibt es so hübsche Poster, die ich mir selbst ins Wohnzimmer hängen würde
  • Lesezeichen - die können die kreativen Mamas unter uns auch selbst machen, oder?
  • Murmelsets - toll zum Rechnen lernen und bildchen Darstellen von Aufgaben 

Brotdose gibt es hier



Kleine Geschenke
  • Armbanduhr - damit die Kleinen nicht zu spät kommen. Der Unterrichtsbeginn und vor allem das Ende des Unterrichts helfen, die Uhrzeit schnell zu erlernen
  • Portemonnaie - ein großer neuer Lebensabschnitt zum langsamen (!) Erwachsenwerden. Da dürfen auch die ersten verantwortungsvollen Accessoires nicht fehlen
  • Wecker  - alleine aufwachen und aufstehen, weil der Wecker klingelt. Für das Zuckermädchen, die bereits einen Wecker hat, ist das etwas ganz besonders.
  • Schulkindshirt - Das machen die Nähmamis natürlich selbst! Kinderleicht 
  • Schulkindbutton - Auch etwas Tolles, dass die Kids mit stolz tragen werden! Unser Button ist bereits am Schuloutfit befestigt
  • Kinderkamera - den großen Tag direkt mit der eigenen Kamera festhalten? Toll! Meiner Meinung nach darf es auch eine robuste "richtige" Digitalkamera sein. Die ist meist sogar günstiger, als das Modell extra für Kinder.
  • Glücksbringer - Für die ersten aufregenden Tage in neuer Umgebung ist ein Glücksbringer hilfreich. Vielleicht ein kleines, einlaminiertes Foto des Lieblingskuscheltiers für die Griffelmappe?

Spiel und Spaß
  • Rätsel-Heft - mit kleinen Logikrätseln oder lustigen Aufgaben
  • Lernhefte für Erstklässler - klingt komisch, aber das Zuckermädchen hat großen Spaß an den Lernheften! Ihre Bücher und Hefte für die Schule musste ich vor ihr bereits verstecken
  • Buch für Erstleser - zum Beispiel aus der Reihe "erst les ich ein Stück, dann du"
  • Hörspiele - Passend zum Thema Schule und auch Freunde gibt es eine große Auswahl
  • Freundebuch - das Kindergartenfreundebuch ist bestimmt schon voll
  • Haargummis, -spangen oder -reifen - natürlich speziell etwas für Mädchen, damit die Haare bei den Hausaufgaben nicht störend im Gesicht hängen
  • Lese-oder Rechenspiele von Tiptoi
  • Experimentiersets - Zum Beispiel mein Buch aus der Reihe der kleine Hacker oder auch etwas aus der Kosmos Reihe
  • Fingerprintsbücher - fördern die Kreativität der Kinder, außerdem sind die Ergebnisse so super süß, das Mami jedes Mal vor Stolz platzt.

Süßigkeiten
  • Mäusespeck - in Spitztüten sind super für die Spitze der Zuckertüte und bringen wenig Gewicht mit
  • Buchstabenkekse - wie passend
  • Traubenzuckerlutscher oder Bonbons
  • Bachblüten Du schaffst das Bonbons




Ach, da gibt es noch so viele tolle Ideen mehr, wenn man lange genug nachdenkt.
Noch ein paar Tipps zum Schluss. Kauft nicht zu viel. Diese Schultüten sind am Ende kleiner als gedacht! :D
Füllt die Spitze gut und fest aus, damit sie nicht knicken kann. Zum Beispiel mit Mäusespecktüten oder einen T-Shirt. Schweres gehört möglichst weit nach unten, so kann die Zuckertüte besser getragen werden. Damit nichts herumpoltern kann, können Lücken mit kleinen Bonbons ausgefüllt werden. 
Achtet trotzdem etwas auf das Gewicht. Die Schultüten können unglaublich schwer werden. Zur Not kann das ein oder andere Geschenkchen auch für einen späteren Zeitpunkt verschenkt werden, oder verpackt neben der Schultüte liegen. 


Sind eure Schultüten schon fertig? 
Zeigt her! 


Lieblingsgrüße! 

16 Juni, 2017

Heute bin ich...

Unsere Kids lieben es sich zu verkleiden und in Rollen zu schlüpfen. Dabei probieren sie sich aus, vertreten die Rollen mit ihren besonderen und speziellen Eigenschaften ganz selbstbewusst.

Heute bin ich mutig wie ein Tiger!
Heute bin ich vornehm wie eine Prinzessin!
Heute bin ich grazil wie eine Ballerina!




Das Mädchen fasziniert das verschwinden in einer selbst erdachten Fantasiewelt genau so, wie jedes andere Kind! Manchmal höre ich sie in ihrem Zimmer wiehern, singen oder brüllen. Manchmal klingt es ganz lustig, so dass ich meinen Kopf durch die Tür stecken und zuschauen will. Meistens verstummt sie dann direkt und guckt mich mit verwirrten Kulleraugen an. Wie gerade aus einem Traum erwacht. Es ist keine Show. Nicht immer sind Zuschauer erwünscht.

Aber manchmal verschwinde ich selbst mit in ihrer Welt. Darf eine Rolle spielen, die sie mir zugeteilt hat. Und zwar genau so, wie sie sich MEINE Rolle in IHRER Welt vorstellt. "Du muss jetzt genau das und das sagen!"




super cooles Haifischkostüm - karneval universe


Ich erinnere mich sehr gut an eine Situation in meiner Kindheit. Damals war ich etwa so alt wie das Zuckermädchen. Ich lag in meinem Bett, konnte nicht einschlafen und baute mir eine neue Welt auf: Mit meinem eigenen Auto, ein kleiner roter Käfer, fuhr ich in den Urlaub. Die Kuscheltiere saßen auf dem Rücksitz, die Koffer lagen fest verschnürt auf dem Dach. Ich war gut gelaunt auf dem Weg in die Urlaubsreise und sang ein Lied im Radio mit.
Den nächtlichen Gesang hat meine Mutter damals ebenfalls gehört, denn nur kurze Zeit später stand sie im Schlafzimmer:
Was machst du denn da? Du sollst schlafen! Was hast du denn mit der Bettdecke gemacht? So kriegst du doch gar keine Luft!
Hä? Ich sah mich um. Der kleine rote Käfer war verschwunden. Ich saß in der Decke verknotet auf dem Bett. Die Kissen und Kuscheltiere um mich verstreut.


Kinder haben eine beneidenswerte Fähigkeit. Sie bauen sich ihre Welt. Erschaffen sie ganz neu und nach eigenen Regeln. Die Sofadecke wird zur Prinzessinnenrobe, aus Kissen entsteht ein Dinosauriernest, der Teppich wird zum Meer und die Fliesen zum Zauberwald.
Und das ist ganz wichtig für unsere Kinder, denn sie machen sich ihre Fantasiewelt zu nutzen, um darin zu wachsen. Sie ahmen Erlebtes nach und experimentieren mit Emotionen. Sie lernen die Erwachsenenwelt zu verstehen und erproben ihr soziales Verhalten.
Sie üben auch ihre Ängste zu beherrschen, haben sie doch in ihrer eigenen Welt die Dramaturgie selbst in der Hand.


Simsalabim - und jetzt bin ich eine Fee!



Ihre Rollenspiele muss man als Elternteil nicht fördern oder antreiben. Sie nehme ihren ganz eigenen Weg.

Mit den passenden Requisiten kann ich die Zuckermädchen - Fantasie aber noch ein wenig beflügeln.
Eine gefüllte Verkleidungskiste im Spielzimmer ist hier deshalb ein Muss
Krönchen, Kleidchen, Flügelchen und alles was das Mädchenherz erfreut finden sich darin. Aber auch (Stoff) Messer und (Wasser-) Pistolen.
Außerdem haben wir uns vor einiger Zeit ein Kleines Schminkset für Kinder gegönnt.
(Das genieße ich übrigens sehr sehr sehr! Selten sitzt das Mädchen so lange so still und lässt ruhig die sanften Berührungen des Pinsels im Gesicht über sich ergehen.
Schön!)

Wie erlebt ihr die Fantasiewelten eurer Kinder?
Haben sie auch eine oder mehrere Lieblingsrollen, in die sie immer wieder schlüpfen?



Lieblingsgrüße!




P.S.:
Ich habe es nie wieder geschafft, meinen kleinen roten Urlaubsflitzer erneut aus Decken und Kissen zu bauen. Das ist vielleicht der Grund, warum mir das Erlebnis auch so gut in Erinnerung geblieben ist.



12 Juni, 2017

Technik an Regentagen - DIY Kit by Bunteknete

Am Wochenende haben wir uns zusammen mit den Blumen und dem Rasen riesig über den heftigen Regenschauer gefreut!
Denn ich habe hoch und heilig versprochen:
Beim nächsten Regentag lernen wir Physik.


Das klingt als hätte ich es mir ausgedacht, oder?

Aber das Zuckermädchen ist mit Feuereifer dabei. Die physikalischen Grundlagen der Elektrotechnik muss sie mit ihren nicht-mal-sechs Jahren natürlich nicht theoretisch aus einem Buch erfahren.
Sie darf selber aktiv sein, ausprobieren und testen. Sie knetet Figuren und lässt sie leuchten.
Manchmal leuchten sie nicht, dann hinterfragt sie. Wir suchen zusammen nach dem Fehler im Aufbau, und versuchen dann kindgerecht zu erklären und zu verstehen, warum der Stromkreis nicht geschlossen ist.







Es macht richtig viel Spaß! Natürlich sind ihre Knetwerke nicht so ausgefeilt, wie ein gekneteter Roboter, aber bei jedem leuchtendem Licht und drehenden Motor sind hier Freudenschreie zu hören und das gefällt auch mir richtig gut.
Der leuchtende Stern ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk.




Übrigens habe ich mir das Set "Elektronik zum Anfassen", dass ich vor einiger Zeit zusammen mit dem Franzis Verlag entworfen habe, kürzlich selbst käuflich erstanden.
Zwar hat mir der Verlag zur Veröffentlichung des DIY Kits ein paar Exemplare zugesandt, aber die sind bereits alle verschenkt.
Macht aber nichts. Dafür macht das Lernen so wirklich richtig viel Spaß. Tatsächlich muss ich auch gar nicht so viel helfen und unterstützen. Sie versucht es einfach selbst.

Lieblingsgrüße!

____________________
P.S.:
Das Set gibt es bei Amazon und direkt beim Franzisverlag. Vielleicht auch noch ein kleiner Tipp zur Einschulung?
Auch wenn das Set offiziell ab 8 Jahre ist, können die Kleineren damit schon tolle und aufregende Erfahrungen sammeln.
Link zum Franzisverlag
Link zu Amazon

13 April, 2017

Pinke Hoodies und Nachwuchsfotografen

Meine neue Tasja weicht mal ein bisschen von meinem Standard ab. Sonst eher ein bisschen dunkel, gerne blau, dunkelgrau oder schwarz, ist mein Look diesmal ROSA und PINK!





Okay, ich hab eventuell ein kleines bisschen übertrieben. Im Grunde ist es doch ein grauer Hoodie, den ich mir da genäht habe, und niemand wird verwirrt die Augenbraue hochziehen, weil er mich in so einem Pulli nie erwartet hätte.
Trotzdem ist etwas Neues, dass ich für mich rosafarbenen Stepp mit pinken Highlights kombiniere.
Aber ich ich finde es ganz großartig. Ein bisschen Farbe schade nie und  tut auch der Seele gut.






Den Schnitt hab ich euch hier ja schon mal vorgestellt. Mit meiner schwarzen Schwalbentasja lieg ich  ich wieder voll in meinem Standard. Diese grau-rosa Tasja hab ihr bei Facebook aber auch schon mal gesehen. Ich war regelrecht verzweifelt, denn mein Hoodie-Sweat reichte nicht mehr für Bündchen und Saum und keine meiner vorhanden Stoffe wollte so richtig harmonieren. 
Ich habe sogar zwei weitere graue Stoffe bestellt, die leider genauso wenig harmonierten. 

Letztendlich habe ich mich doch überwunden und den Stoff verwendet, der sich am wenigsten biss. 
Wenn ihr ganz genau hinschaut, seht ihr den Farbunterschied an Pulli und Bündchen auch. Ich hoffe einfach, dass es im Alltag nicht so stark auffällt und bin trotzdem ganz zufrieden. 

Und falls ihr euch wundert, warum ich mich heute so bodennah aufhalte und gar nicht richtig aufrecht stehe... 





Ich hatte diesmal einen etwas kleineren Fotografen als sonst. Heute hat sich das Zuckermädchen zum ersten Mal mit der Spiegelreflex versucht und ich finde sie hat das ganz gut hinbekommen.
Mal schauen, was die Kolleginnen beim Rums dazu sagen.

Lieblingsgrüße!



07 Februar, 2017

Elektronik zum Anfassen - Lernset zum Gewinnen

Ha! Hättet ihr ehrlich gedacht, ich lasse euch leer ausgehen? 
Natürlich nicht! 

Meine DIY Kits, die ich vom Franzisverlag im Rahmen meine Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt bekommen habe, möchte ich NATÜRLICH mit euch teilen! 


Drei Sets habe ich für euch an die Seite gelegt und möchte sie an euch verlosen. 
(Für alle, die gerade noch etwas verschlafen dreinblicken und sie fragen worum es geht. Hier habe ich von dem DIY Lernpaket berichtet, dass ich erstellt habe) 






  • Mitmachen darf jeder. Da ich den Versand selbst übernehme, wäre aber ein Wohnsitz in Deutschland wünschenswert.
  • Ihr nehmt per Kommentar teil. Und das sowohl hier, als auch auf Facebook. Schreibt mir einfach, wem ihr mit dem Set eine Freude machen wollt, oder ob ihr eure Physikgrundlagen vielleicht sogar selber auffrischen möchtet?
  • Ihr sichert euch ein Extralos im Lostopf, wenn ihr den Beitrag teilt.
  • Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am 13.02.2017 um 23:59 Uhr.
  • Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab dem 18. Lebensjahr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt ihr zu, dass ich euren Namen im Gewinnfall veröffentlichen und eure Kontaktadressen an den Sponsor weitergeben darf. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Schaut bitte unbedingt selbst in den Blog, ob ihr gewonnen habt! 





Viel Glück bei der Teilnahme! 

Lieblingsgrüße!



______________
Und wer nicht abwarten mag: 
Das Set gibt es HIER bei Amazon
Oder auch HIER direkt beim Franzis Verlag


25 Januar, 2017

Tadaaaa! Bunte Knete DIY KIT!

Nun hat es doch viel länger gedauert, als gedacht.
Aber es ist daaaa!
Das Bunte Knete DIY Kit, mit bunter Knete die leuchtet, blinkt und sich bewegt. 
In der Reihe "der kleine Hacker" ist jetzt das Set "Elektronik zum Anfassen" erschienen.
Von mir!

Ich kann das gar nicht so recht fassen. Ich habe ein DIY -Kit erschaffen. Mit Text und Fachwissen und bunten Bildern. Das fühlt sich ganz unreal an. Obwohl ich es ganz real in den Händen halte.






Es ist immer noch ganz unreal.
Und um mir die Realität ein bisschen näher zu bringen, hab ich euch mal den Werdegang meines nahezu-Nervenzusammenbruchs meines DIY Kits ein bisschen niedergeschrieben.

Es ist doch recht anstrengend, so etwas ins Leben zu rufen... Ebook-Erstellerinnen kennen das vielleicht. Wenn man nebenbei dem Kind Aufmerksamkeit schenkt, das Haus pflegen muss, zur "echten" Arbeit geht, bloggen will, nähen möchte. Achso, und Essen und Schlafen muss man ja auch.
Und es doch recht beängstigend. Als ich den Buchvertrag, in dem ich hochtraben mit Autorin tituliert wurde, unterschrieben hatte, kam der Schreck: Wann und wie machst du das eigentlich?


Wie fange ich nur an?
Ein leeres Textdokument. Der Arbeitstitel: Knetebuch.
Das (ursprüngliche!) Ziel: 128 Seiten mit Bildern. 
Ich öffnete es... Schloss es wieder... öffnete es... Schloss es wieder.
Ne, so wird das nichts! Erst mal eine Struktur aufbauen. Aber wie, ohne Hintergrundwissen?
Bevor ich überhaupt etwas schrieb, habe ich einige Wochen nur recherchiert. Das Textdokument mit dem Arbeitstitel "Knetebuch" habe ich ganz tief im Arbeitsspeicher versteckt. Es baute auf dem Desktop viel zu viel Druck auf und ließ mich nachts kaum schlafen.




Wie lange kann man wach bleiben? 
Tagsüber arbeiten, Kind abholen, Kind versorgen, Haus und Garten pflegen, einkaufen, Freunde besuchen, Sport treiben, Abendessen, Kind ins Bett bringen, Kind nochmal ins Bett bringen.
Und dann gings totmüde ans Macbook. Nur noch ein paar Fotos bearbeiten.
Normalerweise arbeitet mein Gehirn bis ca. 21 Uhr ganz zuverlässig. Danach geht nichts mehr. Ich habe im Selbstversuch ausprobiert meine Gehirnfunktionszeit zu erhöhen. Muss ja..




Wie ging das nochmal? 
Nein, nicht das Kneten oder Schreiben. Das kann ich!
Aber Eletrotechnik. Was waren noch mal die besonderen Eigenschaften einer Parallelschaltung? Wie funktioniert noch mal eine Batterie? Was leitet den Strom und wie isoliere ich?
Ich habe nicht nur alte Schulbücher und Uni-Unterlagen gewälzt, sondern auch die Schubladen in meinem Hirn auf den Kopf gestellt.
Das war doch alles mal da. Das haben Sie doch alles gelernt, Frau Maschinbau-Ingenieurin! Sie sie etwa eingerostet?
Ja, ein wenig. Ohne Recherche geht nichts.


Wie mache ich das nur?
Wenn ich jemanden von meinem neuen Projekt erzählte, wurden Augen aufgerissen. "Wie machst du das nur alles?"
Ich erzähle euch, wie ich das schaffe: Mit schmutzigen Fenstern, mit Augenringen, mit Nudeln und Tiefkühlnahrung. Mit Löffel im Nutellaglas. Mit Wäschebergen und Wollmäusen.
Prioritäten sind das Schlüsselwort. Ich schaffe das nämlich gar nicht "alles".





Und wenn dann alles anders kommt... Find ich das gut? 
Den letzten Arbeitsstand des Buches schickte vor einiger Zeit ab, fast 128 Seiten, viele viele bunte Bilder, alle Grundlagen eigenitiativ erarbeitet und didaktisch erklärt.
Der Verlag meinte: "Das sieht schon super aus! Jetzt warten wir gerade auf neue Materialien!"
Und wir warteten und wartetend. Die Zeit verlief, die Deadline kam näher. Ich vertrieb mir die Zeit mit Korrekturlesen. Die Zeit rieselte weiter ungenutz dahin, obwohl ich noch so viel umsetzen wollte.
Und dann kam eine neue Nachricht vom Verlag: "Linda, ich hab gute Nachrichten. Du bist fertig! Uns reicht das so! Wir machen kein Buch mehr, wir machen ein Kit mit coolem Anleitungsposter und Link zu dem Basiswissen."
Äh was?

Ich muss zugeben, nach der ersten Erleichterung und dem Sektflasche-auf-Gefühl war ich echt enttäuscht: Kein Buch. Der Gedanke ein Buch zu schreiben war so ultracool. Und jetzt schreibe ich gar keins? Die ganze Arbeit war umsonst?

Ja, das finde ich gut! 
Natürlich war die Arbeit nicht umsonst! Das habe ich spätestens gemerkt, als ich zum ersten Mal das fertige Set in Händen hielt.

WOW! ICH HABE EIN DIY-Kit erstellt.
Ich geh mich jetzt noch ne Weile freuen und erzähle euch später noch etwas mehr über das Set.

Lieblingsgrüße!



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Für alle Neugierigen,
Das Set gibt es HIER bei Amazon
Oder auch HIER direkt beim Franzis Verlag








15 Dezember, 2016

Tiptoi Weltaltas Gewinnspielauslosung mit Smarties

Mit Smarties durfte ich ein tolles Gewinnspiel zum Thema "Entdeckungsreise durch die Welt" veranstalten.
Gestern hat sich der Lostopf geschlossen.

Besonders spannend, machnmal herzzerreißend süß und teilweise echt zum Kugeln waren eure Kommentare, in denen ihr von den Erfahrungen mit euren Kindern berichtet habt.




Da ist der kleine Junge, der seiner Mama eine Mama-hat-frei-Maschine gezeichnet hat
Das Mädchen, dass zusammen mit ihrer Mama herausgefunden hat, was die Schnecken im Winter machen.
Die noch kleine Prinzessin, die gerade die verschiedensten Rührtechniken und deren Geräuschentwicklung in diversen leeren Behältern entdeckt.
Die Jungs die mit ihrem Schaufeln große Bauwerke am Strand errichten und dann die geballte Kraft der Flut beobachten, die alles wieder mit sich nimmt.
Der kleine Sonnenschein, der schon jetzt fasziniert von Technik ist und genau untersucht, wie Möbel zusammen gebaut sind und Lichtschalter funktionieren.
Die Kids, die mit Decken, Kissen und Kisten immer wieder ihre eigene kleine Welt erbauen.


Ach... so viele tolle Geschichten von Kindern aus allen Altersklassen und von Eltern, die ihr Kindsein durch ihre Kids noch einmal neu entdecken!
Über 30 Anekdoten im Blog und noch viel, viel mehr bei Facebook! Es hat mir so wahnsinnig Spaß gemacht, eure Kommentare zu lesen!



Aber nun spanne ich euch nicht länger auf die Folter! Per Zufallsgenerator habe ich eure Teilnahme im Blog und bei Facebook ausgelost.
Die drei Tiptoi Sets gehen an: 


Annelie und ihr Bärenkind durch die Teilnahme im Blog:




Martina Handelmann durch ihre Teilnahme bei Facebook:




Anja Schulz durch ihre Teilnahme bei Facebook:






Herzlichen Glückwunsch ihr drei! Ich freue mich ganz riesig für euch!
Nun seid so lieb und gebt mir ganz fix eure Adresse per Mail oder privater Nachricht, damit ich sie an den Sponsor weitergeben kann. Dann ist das Paket aus Globus, Stift und leckerschmecker FamilyFun-Smarties vielleicht sogar noch vor Weihnachten bei euch.



Und noch ein extra Tipp an alle, die diesmal leider leer ausgegangen sind: 
Ihr habt noch eine tolle Chance auf den Globus und sogar noch weitere Gewinne!

Noch bis zum 15.01.2017 könnt ihr eure Weltentdecker Geschichte nebst Bild oder Bastelei eurer Kids auf der Homepage von Smarties hochladen und gewinnen. Hier findet ihr die wichtigsten Informationen dazu und euch die Gewinne anschauen!
Es gibt Wochen- und Monatsgewinne und einen super Hauptgewinn!
Wir reichen unser Afrikabild nun auch ein!



Lieblingsgrüße!

01 Juni, 2016

Was tut sie da?

Und warum ist es eigentlich momentan eher ruhiger im Blog und auch auf der Facebook Fanpage.
Das ist euch doch bestimmt auch schon aufgefallen, oder?

Ich bin momentan in noch geheimer Mission unterwegs. Auf Instagram könnt ihr schon seit ein paar Wochen immer mal wieder einen kleinen Blick darauf erhaschen.
Zum Beispiel hier oder auch hier.




Zu viel verraten mag ich aber noch nicht. Zu groß ist die Angst, dass es am Ende nichts wird und ich dann verzweifelt nach Ausreden suche. Es ist auf jeden Fall wahnsinnig spannend und für mich eine komplett neue Erfahrung.


Das Projekt schluckt sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit, weshalb es es im Blog und auch auf facebook momentan ruhiger zugeht. Aber da kommen auch wieder andere Zeiten!
Ich bemühe mich, mich weiterhin regelmäßig bei euch zu melden und auf eure Nachrichten immer schnellstmöglich zu antworten.

Ich hoffe ich kann euch bald mehr verraten.


Lieblingsgrüße!